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Fundtiere: Tierschützer fordern mehr Geld

Kreis Peine Fundtiere: Tierschützer fordern mehr Geld

Kreis Peine. „Wir müssen von den Gemeinden und der Stadt Peine für die Fundtiere im Peiner Land endlich auskömmlich bezahlt werden“, fordert Peines Tierschutz-Verein-Vorsitzender Wolfgang Kiesswetter. Zurzeit zahlt die öffentliche Hand eine Pauschale von 66 000 Euro plus Mehrwertsteuer. Die Tierschützer benötigen aber mindestens 90 000 Euro, um kostendeckend arbeiten zu können.

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Das Tierheim an der Fritz-Stegen-Allee kommt immer mehr in finanzielle Nöte. Tierpflegerin Maike Wedemeyer und Hund Josy sind gar nicht erfreut.

Quelle: pif

Die Verhandlungen stehen im kommenden Jahr an. Denn bis einschließlich 2014 gibt es eine Vereinbarung zwischen Tierschützern und Kommunen. „Wir hatten im Jahr 2011 - als die Vereinbarung getroffen wurde - ausreichend Rücklagen und die mussten wir als gemeinnütziger Verein abbauen“, erklärt Kiesswetter.

Allerdings hätten vor allem notwendige Sanierungen und Katzenkrankheiten stärker an den Rücklagen genagt als zu erwarten gewesen sei. Allein die Sanierungen hätten etwa 180 000 Euro der Rücklagen verschlungen.

„Rein rechtlich haben wir ohnehin einen Anspruch auf volle Kostenerstattung bei den Fundtieren“, so der Vereinsvorsitzende und betont, dass endlich Schluss damit sein müsse, dass der Tierschutzverein die Kassen von Stadt und Gemeinden unterstütze.

Wegen der hohen Kosten könnte es bereits 2014 eng werden mit den verfügbaren Finanzmitteln. „Wir werden zum Ende des Jahres 2013 noch rund 70 000 Euro Überschuss haben. Unser jährliches Defizit beträgt aber rund 80000 Euro oder mehr“, erklärt Kiesswetter die unerfreuliche Lage.

Problematisch wird bei den anstehenden Verhandlungen sein, wie Tiere, die im Tierheim abgegeben werden, eingestuft sind. „Handelt es sich um freilaufende Tiere, bekommen wir keine Erstattung, anders als bei echten Fundtieren. Die Kosten für die Tiere, die wir aufnehmen, liegt bei rund 150 000 Euro pro Jahr“, rechnet Kiesswetter vor.

Die Tierschützer gehen allerdings davon aus, dass etwa die Hälfte der Katzen und zehn Prozent der Hunde keine Fundtiere im definierten Sinn sind. „Damit kommen wir auf eine kostendeckende Erstattung von 90 000 Euro“, zieht Kieswetter Bilanz.

pif

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