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Fundament von 200 Jahre alter Fuhse-Brücke entdeckt

Archäologie Fundament von 200 Jahre alter Fuhse-Brücke entdeckt

Peine. Etwa 200 Jahre alte Fragmente einer Brücke hat der Peiner Archäologe Thomas Budde entdeckt. Die Werksteinquader, die Budde bei Bauarbeiten an der Kniepenburg fand, gehörten mit großer Wahrscheinlichkeit zum Fundament der Brücke des Fuhse-Flutgrabens.

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Archäologe Thomas Budde bei einer Vorführung im Kreismuseum: Er hofft, Teile des früheren Stadttores zu finden.A

Quelle: Ralf Buechler

  Zurzeit legt die Stadtentwässerung Peine im Bereich Fuhsering-Kniepenburg einen neuen zwei Meter breiten Leitungsgraben an. Dieser führt von der Rosenthaler Landstraße unter dem Fuhsering hindurch auf die Kniepenburg zu, also in den westlichsten Teil der Peiner Altstadt.

Dort befand sich einst der Ortsausgang der Heerstraße nach Hildesheim mit der Anlage des Dammtors. Die Fuhseniederung wurde auf einem Damm in Richtung Horstkapelle überquert, der möglicherweise dem Stadtteil Damm den Namen gegeben hat und ein ähnlich hohes Alter haben könnte wie der Damm unter dem Rosenhagen in Richtung Celle/Gifhorn, dessen Bohlenweg 2009 wissenschaftlich auf das Jahr 1241 datiert werden konnte.

Als erste Entdeckung konnte unter der westlichen Fahrbahnseite ein Fundament aus großen Werksteinquadern freigelegt werden. Budde: „Dieses muss zur Brücke des Fuhse-Flutgrabens gehört haben, der das Dammtor und den Stadtteil Kniepenburg einst im Westen begrenzte, während im Osten noch die alte Fuhse zwischen Damm und Kniepenburg floss.“

Dieses Bild ist aus Stadtplänen seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Mit dem Bau des Fuhserings vor vier Jahrzehnten sind die Fuhse und der ursprünglich wohl mit dem mittelalterlichen Dammtor in Zusammenhang stehende Flutgraben aus dem Bild der Peiner Altstadt verschwunden.

Das jetzt freigelegte Fundament dürfe unmittelbar vor dem Bau des Fuhserings noch sichtbar gewesen sein. Bauweise und Material sprechen für ein maximales Alter von 200 Jahren. „Ob im weiteren Bauverlauf noch mittelalterliche Befunde des Straßendammes und Stadttores zutage kommen, über die wir bisher nichts allzu Konkretes wissen, wird sich zeigen“, sagt Budde.

mic

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