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Fuhseschotten zeigten, dass sie feiern können

Peine: 230 Gäste beim Burns Supper Fuhseschotten zeigten, dass sie feiern können

Bereits zum 27. Mal hatte der Scottish Culture Club am Samstag zum Burns Supper ins Bürger-Jäger-Heim eingeladen. Gefeiert wird zu Ehren des schottischen Nationaldichters Robert Burns (1759-1796), dessen Geburtstag sich zum 258. Mal jährte. Es kamen 230 Gäste.

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Viele Gäste kamen zum Burns Supper ins Bürger-Jäger-Heim und erlebten eine schottischen Hochgenuss.

Quelle: Dr. Nicole Laskowski

Peine. Der in der Ortschaft Alloway im Südwesten Schottlands geborene Burns verfasste zahlreiche Gedichte, politische Texte und Lieder. Sein bekanntestes Lied ist „Auld Lang Syne“, das inzwischen Teil der britischen Tradition geworden ist. „Oberschotte“ Ernst-August Horneffer begrüßte die 230 Gäste, unter ihnen Peines Bürgermeister Klaus Saemann (SPD), und freute sich über die erneut tolle Resonanz.

Zum Auftakt zog die Owl Town Pipe & Drum Band in den Saal ein und stimmte mit den Klängen von Dudelsack und Trommeln auf den Abend ein. Die Scottish Folk Singers stimmten „Highland Cathedral“ an, und die schottischen Tänzer zeigten gemeinsam mit den Scottish Flowers Hildesheim einen eigens für den Abend einstudierten Tanz.

Alan Hodgkinson und Anke Falkenhain stimmten mit einer Rede abwechselnd in Deutsch und Englisch auf die traditionelle „Leeky Soup“ ein.

„Auch dieses Jahr hat sich die Mehrheit der Gäste wieder für das traditionelle Hauptgericht Haggis entschieden. Für die, die das gar nicht mögen, gibt es aber auch ein Alternativ-Essen. Es soll ja nicht daran scheitern, wenn jemand gerne zum Burns Supper kommen möchte, aber keinen Haggis mag“, erklärte Horneffer.

Der gefüllte Schafsmagen ist eigentlich ein ganz einfaches Gericht. Herz, Lunge und Leber werden zu Hackfleisch verarbeitet, mit Haferflocken, Muskatnuss und Gewürzen veredelt. Dazu kommt Talg, damit die pikante Speise Feuchtigkeit und Festigkeit erhält. Als klassische Beilagen wurden Kartoffelbrei und Steckrüben gereicht. 

Nach dem Essen gab es die traditionellen Toasts „to the Ladies and Lassies“, gesprochen von Margret Horneffer und Alan Hodgkinson. Ein ganz besonderes Burns Supper war es in diesem Jahr für Christel Sommer. „Ich habe 2016 ehemalige Au-Pairs besucht und der Onkel von einem der Mädchen fragte, ob ich eigentlich wüsste, dass ich schon einmal im selben Haus wie Robert Burns übernachtet habe. Heute heißt es Fairly House, und für mich ist das natürlich eine besonders schöne Erinnerung, jetzt wo ich es weiß“, erzählt sie.

nic

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