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Fuhseschotten feierten Burns Supper

Peine Fuhseschotten feierten Burns Supper

Peine. Zur 26. Auflage seines traditionellen Burns Supper hatte der Scottish Culture Club Peine eingeladen. Rund 240 Gäste erlebten im Bürger-Jäger-Heim einen abwechslungsreiches Abend mit einem durchgetakteten, aber immer unterhaltsamen und humorvollen Programm mit Musik, Tanz - und natürlich auch Reden und Gedichten.

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Zählt mittlerweile zu den gesellschaftlichen Großereignissne in Peine: Das Burns Supper, hier der Auftritt der Owl Town Pipe & Drum Band.

Quelle: Michael Lieb (mic)

Denn gefeiert wird das Burns Supper schließlich zu Ehren des schottischen Nationaldichters Robert Burns (1759-1796), dessen Geburtstag sich heuer zum 257. Mal jährt.

Der in der Ortschaft Alloway im Südwesten Schottlands geborene Burns verfasste zahlreiche Gedichte, politische Texte und Lieder. Sein bekanntestes Lied ist Auld Lang Syne, das inzwischen Teil der britischen Tradition geworden ist - und natürlich auch beim Burns Supper in Peine nicht fehlen durfte.

Burns Supper 2016: Der Schottish Culture Club hatte ins Bürger-Jäger-Heim eingeladen.

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Ein genauso wichtiges Ritual ist das Essen: Der deftige Festschmaus Haggis (gefüllter Schafsmagen). Das Rezept ist einfach. Herz, Lunge und Leber werden zu Hackfleisch verarbeitet, mit Haferflocken, Muskatnuss und Gewürzen veredelt. Dazu kommt Talg, damit die pikante Speise Feuchtigkeit und Festigkeit erhält. Als klassische Beilagen wurden Kartoffelbrei und Steckrüben gereicht. Nicht jedermanns Geschmack, doch die Mehrheit entschied sich für Haggis anstatt für die Alternative Schnitzel mit Beilagen. Rund 45 Kilogramm Haggis wurden laut dem Wirt Ali Ihsan Yildirim verspeist.

Durch das Programm führte in gewohnt charmanter Art der Vorsitzende des Scottish Culture Club, Ernst-August Horneffer. Nach dem Einmarsch der Owl Town Pipe & Drum Band begrüßte er unter anderen Ehrenmitglied Udo Willenbücher, den stellvertretenden Bürgermeister Ewald Werthmann und Landrat Franz Einhaus. Die Erinnerungsrede auf Robert Burns hielt erneut in gekonnter Weise Alan Hodgkinson, und auch das Gedicht „The Address to a Haggis“ trug er vor. Angestoßen wurde zwischendurch - wie sollte es anders sein - mit einem Glas schottischem Whiskey.

Beim Toast to the Lassies - der ebenfalls festes Ritual ist, darf ein ausgewählter Mann die Frauen böse auf den Arm nehmen, bevor er ihnen einen Trinkspruch widmet. Diesen Part übernahm diesmal Uwe Peinz, der das Faible des weiblichen Geschlechts für wertvollen Schmuck „analysierte“, worauf dann Sabine Härke in ähnlich neckischem Ton antwortete und sich dem Thema „Männerschnupfen“ annahm.

Für das musikalische Abendprogramm sorgten die Owl Town Pipe & Drum Band, die Scottish Folksingers - und auch die Owl Town Dancers hatten in Mini-Besetzung einen gelungenen Kurzauftritt. Das Burns Supper bot so auch in diesem Jahre wieder ein paar stimmungsvolle, schottische Stunden. Wer das nächste Mal live dabei sein will, darf sich schonmal den 28. Januar 2017 im Kalender anstreichen.

Video:

Ein kleines Video zum Fest findet ihr hier.

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