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Fuhse-Pegel auf Rekordkurs

Peine Fuhse-Pegel auf Rekordkurs

Peine. Das Hochwasser der Fuhse ist auf Rekordkurs. Gestern wurde der dritthöchste je gemessene Wert von 3,18Meter aus dem Jahr 2011 (PAZ berichtete) überschritten. Am Nachmittag erreichte der Pegel einen Wert von 3,31Metern, Tendenz steigend.

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Die Fuhse ufert zurzeit stark aus. Der Fluss tritt so stark über sein natürliches Bett, dass das Wasser sogar in den Mittellandkanal abfließt. Peter Funk schaut nach dem Rechten.

Quelle: pif

Ein Nadelöhr ist der Fuhsedüker am Mittellandkanal. Dort gibt es drei Rohre, die die Wassermassen unter dem Kanal hindurchleiten. Gestern waren die drei Rohre überlastet, sodass das Wasser in den Kanal überlief. „So ist gewährleistet, dass sich das Wasser nicht so stark rückstaut“, sagte Peter Funk von der Unteren Wasserbehörde.

Dass die vor dem Düker liegenden Fuhsewiesen auch überschwemmt sind, liegt daran, dass es sich um klassische Überschwemmungsgebiete handelt. „Dorthin breitet sich das Wasser aus, wenn die Fuhse über die Ufer tritt, bevor sie den Düker erreicht“, erklärt Funk. Der Düker selbst ist eine Art Hochwasserschutz für die Stadt. Denn Richtung Peine fließt nur die Menge, die durch die Düker hindurch gelangt. Der Wasserstand des Mittellandkanals reguliert sich selbst.

Der Fuhse-Pegel wird übrigens an der Brücke an der Vöhrumer Straße vom Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz gemessen. Eine weitere Messstelle ist bei Broistedt. Diese ist aber nicht wie die bei Vöhrum automatisiert.

Das Hochwasser hat trotz der Regenpause gestern das Peiner Land weiter fest im Griff. Inzwischen mussten auch zahlreiche Sportplätze für den Spielbetrieb gesperrt werden (siehe Seite25). Mit einer Entspannung der Situation vor allem an den Fließgewässern ist in den kommenden Tagen kaum zu rechnen. Funk sagte: „Es bleibt dabei, dass es im Falle fortgesetzter Niederschläge bei einer Hochwassersituation in den betroffenen Einzugsgebieten bleibt.“

Die Pufferfunktion des Bodens sei weitgehend erschöpft, sodass weitere Regenmengen mehr oder weniger direkt zum Abfluss gelangen.

Je nach Stärke und Dauer der Niederschläge werden die Wasserstände daher gegebenenfalls auch schneller weiter oder wieder ansteigen.“

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