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Fuhrmann: „PTG ist noch lange nicht durch“

Peine Fuhrmann: „PTG ist noch lange nicht durch“

Stederdorf. „Wir haben im ersten Quartal 2014 eine schwarze Null hingelegt“, war wohl einer der aussagekräftigsten Sätze im Vortrag von Professor Dr. Heinz Jörg Fuhrmann, Vorsitzender des Vorstands des Stahlkonzerns Salzgitter AG, am Mittwochabend im Rahmen des CDU-Stahlgespräches im Stederdorfer Hotel Schönau. Bezogen hat sich Fuhrmann dabei auf das „Peiner Thema“ - die Peiner Träger (PTG).

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Professor Dr. Heinz Jörg Fuhrmann.

Quelle: taw

Er machte aber auch deutlich, dass diese schwarze Null im Vorfeld einige Opfer mit sich gebracht hat, unter anderem eine umfassende Belegschaftsreduzierung. Außerdem legte Fuhrmann Wert darauf, zu betonen, dass die PTG „noch lange nicht durch“ sei. Denn Faktoren wie die Marktlage könne auch der Vorstand der Salzgitter AG nicht ändern. „Die Marge ist nicht so richtig gut. Deswegen ist es schwer, ein langfristiges Standortbekenntnis abzulegen. Gesichert ist der Standort Peine nur, wenn die Wirtschaft mitspielt.“

Und das, obwohl Deutschland im Vergleich zum europäischen Umland recht gut aufgestellt sei, denn es sei in der Autobranche, bei den Baugenehmigungen im Hochbau und auf dem Trägermarkt führend und „auch auf dem EU-Stahlmarkt ein Stabilitätsfaktor.“ Anhand von Grafiken verdeutlichte Fuhrmann, „dass Deutschland die große Krise 2009 bereits mehr als überwunden hat“.

Dennoch blickt die Salzgitter AG auf eine Reihe von Verlustjahren zurück. Dazu sagte der Konzernchef: „Zum Teil wäre es besser gewesen, die Belegschaft nach Hause zu schicken und die Produktion zu stoppen. Aber dann hätten auch die Kunden Adieu gesagt.“ Daher habe man bei gleichbleibender Konzernpolitik reformiert. „Wir sind gut aufgestellt, aber müssen uns schneller bewegen als bisher“, so Fuhrmann.

Aber auch aus umweltpolitischen Gründen sei der Standort Peine erhaltenswert. „Die Peiner Träger sind ein Regionalprodukt. Sie werden für die Region mit Schrott der Region hergestellt. Müsste der Schrott zu Weiterverarbeitung ins Ausland transportiert werden, würde sich der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß deutlich erhöhen“, machte er deutlich.

taw

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