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Frühkindliche Sprachentwicklung ist neues Pilotprojekt der Bürgerstiftung

Peine Frühkindliche Sprachentwicklung ist neues Pilotprojekt der Bürgerstiftung

Peine . Sprache fördern - so früh wie möglich, nachhaltig und direkt vor Ort. Dieses Vorhaben ist das neue Schwerpunktthema der Bürgerstiftung Peine. In einem Pilotprojekt werden Erzieherinnen dreier Kindergärten fachmännisch darauf geschult, Kinder im Alltag zu fordern und zu fördern.

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Wollen Sprache fördern (v.l.): Stellvertretender Superintendent Volker Klindworth, Stefan Honrath und Wilhelm Laaf von der Bürgerstiftung Peine, Schulamtsleiter Hans-Jürgen Kaufmann, Logopädin Bettina Geffert sowie Hans-Jürgen Ebeling (Bürgerstiftung).

Quelle: Isabell Massel

„Sprachdefizite bei der Einschulung sind ein offenkundiges Problem, dem wir uns stellen wollen“, erklärt Prof. Dr. Hans-Jürgen Ebeling vom Vorstand der Stiftung. „Dieses Vorhaben fügt sich logisch in unsere bisherige Stiftungsarbeit ein.“ Mit dem Projekt „Essen für jedes Kind“ reagiere die Stiftung bereits auf einen Mangel, Sprachdefizite würden ebenso dazu gehören wie ein leerer Magen.

In Zusammenarbeit mit der renommierten Logopädin und Dozentin Bettina Geffert werden die Erzieherinnen nun an das Sprachförderkonzept „ich bin Max“ (siehe Hintergrund)herangeführt, das Studien zufolge in den Niederlanden bereits sehr erfolgreich eingesetzt wird. „Der Unterschied zu anderen Förderkonzepten ist, dass die Kinder nicht aus den Gruppen gerissen werden und Förderstunden bekommen, sondern dass das Lernen in den Kindergartenalltag integriert wird“, erklärt Geffert.

Die 39-Jährige hat bereits Erfahrungen mit dem Konzept und ist begeistert. „Kinder werden im Stuhlkreis, beim Anziehen oder beim Frühstück gefördert. Von vertrauten Personen und in der Gemeinschaft“, so Geffert.

Genau solch ein Konzept befürwortet auch Wilhelm Laaf vom Stiftungs-Vorstand. „Kinder müssen in ihrem vertrautem Umfeld lernen. Das ist im Kindergarten, aber viel wichtiger ist eigentlich noch das Elternhaus“, sagt er. Vor allem Kinder, deren Eltern arbeitslos sind oder einen Migrationshintergrund haben, hätten vermehrt Förderbedarf.

„Deshalb haben wir für unser Pilotprojekt zunächst drei spezielle Kindergärten ausgewählt“, so Laaf. Die Erzieherinnen der Einrichtungen St. Jakobi, Martin Luther und Lummerland werden nun von Geffert weitergebildet. Insgesamt 7000 Euro stellt die Stiftung dafür bereit. Sollte das Projekt gut ankommen, soll es fortgesetzt werden - im gesamten Peiner Landkreis.

ju

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