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Friedhofsleiter in den Ruhestand verabschiedet

Peine Friedhofsleiter in den Ruhestand verabschiedet

Abschied nach 33 Dienstjahren: Der Leiter des evangelischen Friedhofs an der Gunzelinstraße, Hermann Volk, ist Freitagnachmittag von der St.-Jakobi-Kirchengemeinde offiziell in den Ruhestand entlassen worden.

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Hermann Folk vor der Friedhofskappelle.

Quelle: mic

Im Rahmen einer Feierstunde mit dem Kirchenvorstand, Firmenvertretern, Wegbegleitern und ehemaligen Mitarbeitern blickte der 63-Jährige auf eine spannende und ereignisreiche Zeit zurück.

In seiner Laudatio sagte Pastor Frank Niemann: „So viele Begegnungen, so viele Geschichten, so große Verantwortung - und das alles lässt er jetzt zurück.“ Hermann Volk sei ein prägendes Gesicht auf dem Friedhof gewesen. „Ganz wichtig war ihm die ganze Zeit hindurch die mitfühlende Begleitung von Menschen in absoluten Ausnahmesituationen“, so Niemann. Wer auch immer auf den Friedhof kam und ein Anliegen hatte, habe bei ihm stets ein offenes Ohr gefunden.

„Hermann Volk war Vorgesetzter einer Reihe von Mitarbeitern und für den geregelten Ablauf der Arbeit auf dem Friedhof zuständig.“ Darüber habe er gemeinsam mit dem Kirchenvorstand immer einen Blick auf die Gestaltung der Friedhofsanlage gehabt.

„Wir danken Hermann Volk für seine verantwortungsvolle Tätigkeit und wünschen ihm Gottes Segen für alles, was vor ihm liegt“, sagte Pastor Niemann, der ihn als „einen Mitarbeiter, den man nur selten findet“, würdigte.

Zu seinem Beruf ist Volk übrigens eher zufällig gekommen: Als Jugendlicher spielte er Klavier. Darauf wurde auch der Pastor seiner Heimatgemeinde Harlingerode (Goslar) aufmerksam, der ihn zum Orgelspiel brachte. Schon nach kurzer Zeit spielte Volk daraufhin Gottesdienste. „Seitdem war ich der Kirche immer verbunden.“

Als junger Erwachsener lebte er in Braunschweig und arbeitete in einem kleinen Möbelhaus als „Expeditions- und Lagerleiter“. Als sich dort nach einigen Jahren die Pleite abzeichnete, schaute er sich anderweitig um. „Meine Frau sah in der Zeitung eine Stellenanzeige und meinte, ich würde doch so gut mit der Kirche können und ob das nichts für mich sei.“

Volk selbst war erst skeptisch. „Ich habe überlegt, ob ich wirklich auf den Friedhof will“, erzählt er schmunzelnd. Doch er bewarb sich, wurde prompt eingestellt und ist bis zu seinem Abschied glücklich über diese Entscheidung gewesen.

mic

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