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Freischießen-Schlägerei: Drei Männer verurteilt

Peine Freischießen-Schlägerei: Drei Männer verurteilt

Peine. Wegen gefährlicher Körperverletzung hatten sich jetzt drei Männer im Alter von 20 und 21 Jahren vor dem Jugendgericht im Peiner Amtsgericht zu verantworten, weil sie beim Freischießen im Vorjahr mit einer Gruppe Gleichaltriger aneinandergeraten waren.

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Das Peiner Freischießen: Hier passierte die Tat.

Quelle: A

Aus anfänglichen Pöbeleien und Beleidigungen wurde eine üble Prügelei mit gezielten Schlägen auf Rippen und Nieren, auch kamen Gürtel zum Einsatz. Laut Urteil nach Jugendrecht müssen der 21-Jährige und einer der beiden 20-Jährigen ein Anti-Aggressionstraining absolvieren, ein 20-jähriger Arbeitsloser soll 200 Arbeitsstunden ableisten und außerdem an einem sozialen Trainingskurs teilnehmen. Der andere ist berufstätig und muss 1000 Euro an die Labora zahlen.

Lediglich der 21 Jahre alte Beschuldigte, mit einem Verteidiger als Beistand, räumte die Tatvorwürfe vor der Jugendrichterin ein. Er gab zu, einen der Geschädigten (22) mit Fäusten traktiert zu haben, während zwei andere das Opfer festhielten. Seine Mitangeklagten behaupteten, gar nicht dabei gewesen zu sein, was sich aber nach Befragung von insgesamt sieben Zeugen als Schutzbehauptung herausstellte.

Die Jugendgerichtshilfe hatte bei den drei Tätern soziale Defizite festgestellt und eine Verurteilung nach Jugendstrafrecht empfohlen, außerdem zur Stabilisierung und zur gewaltfreien Konfliktlösung entsprechende Arbeitsauflagen und Kurse.

Im Werderpark gerieten seinerzeit die beiden Gruppen aneinander. Es kam zu einem Austausch von Beleidigungen zwischen allen. „Dabei haben sich alle nichts genommen“, sagte eine Zeugin (21) klipp und klar, die damals als einzige keinen Alkohol konsumiert hatte.

Als die verbale zu einer körperlichen Auseinandersetzung wurde, habe sie ihren 22-jährigen Freund umarmt, um ihn zu schützen. Doch das „Mannschlägt-Frau-nicht“-Gebot funktionierte da nicht - auch die junge Frau kassierte harte Schläge in die Rippen, die danach wochenlang schmerzten.

Neben den Boxhieben und Tritten sei der Schlag mit der Gürtelschnalle das Schlimmste von allem gewesen, sagte ein Zeuge (21): „Das Gesicht desjenigen, der mit seinem Gürtel ausholt, vergisst man nicht!“

hui

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