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Frauentag: „Halbe/Halbe - Gleichberechtigte Teilhabe“

Peine Frauentag: „Halbe/Halbe - Gleichberechtigte Teilhabe“

Peine. Zum internationalen Frauentag fand im Forum passend zur Kommunalwahl am 11. September eine Veranstaltung unter dem Motto „Halbe/Halbe - Gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an politischen Entscheidungen“ statt.

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Zahlreiche Peiner Frauen nahmen gestern an der Veranstaltung im Forum teil. Sie fordern mehr Gleichberechtigung.

Quelle: mgb

Zum internationalen Frauentag haben sich die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises und der Stadt etwas Besonderes überlegt. Deshalb fand gestern im Forum passend zu den Kommunalwahlen am 11. September eine Veranstaltung unter dem Motto „Halbe/Halbe - Gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an politischen Entscheidungen“ statt.

„Immer noch sind durchschnittlich nur 23 Prozent der Abgeordneten in Kommunalparlamenten Frauen. Im ländlichen Bereich sind die Zahlen häufig noch niedriger“, ärgert sich die Kreis-Gleichstellungsbeauftragte Silke Tödter bei ihrer Begrüßungsrede. „Politik ist sicher glaubwürdiger, wenn sie von Frauen und Männern unterschiedlicher Alters- und Berufsgruppen gemacht wird. Die Beteiligung von mehr Frauen auf allen Ebenen unserer Gesellschaft ist unverzichtbar.“ Ihrer Meinung nach solle das Wahlgesetz geändert werden, in dem es fortan heißt: „Halbe/Halbe in Rat und Kreistag“

Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Banafsheh Nourkhiz ist ähnlicher Meinung, sie appelliert den Blick auf die französische Politik zu lenken, denn dort sorge seit dem Jahre 2001 ein Gesetz für die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen in der Politik und in den Parlamenten. Hier werde die geschlechterparitätische Besetzung von Kandidatinnen-Listen vorgeschrieben und damit habe man auf kommunaler und regionaler Ebene den Anteil von Parlamentarierinnen deutlich erhöht.

Und auf dieses Thema baute schließlich die Referentin Professor Dr. Silke Laskowski von der Universität Kassel auf. Sie setzt sich sehr für dieses Thema ein, weshalb sie bereits in einem Gutachten konkrete Vorschläge erarbeitet hatte, mit welchen verfassungsrechtlich zulässigen landesrechtlichen Änderungen der Frauenanteil in der Politik erhöht werden kann.

Im Anschluss diskutierten die zahlreichen Besucherinnen angeregt über das Thema. Übrigens: Die Geschichte des Internationalen Frauentages dokumentiert laut Tödter „ein Stück Geschichte des politischen Kampfes um soziale und politische Gerechtigkeit“. Es sei ein Kampf- und Gedenktag, der die historische Bedeutung verbinde mit der aktuellen Notwendigkeit der tatsächlichen Gleichstellung.

mgb

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