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Frauen in der Luftfahrtgeschichte

Kreismuseum Frauen in der Luftfahrtgeschichte

Um Pilotinnen in der Luftfahrtgeschichte geht es in der neuen Ausstellung im Kreismuseum. Gestern wurde sie eröffnet. Bis zum 29. Januar sind die Exponate zu sehen. 

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Dr. Ulrika Evers (l.) und Dr Maria Hermes-Wladarsch nahmen Melli Beese, die erste Pilotin Deutschlands, in die Mitte.

„Mich hat besonders der Titel ,Fliegen zwischen Traum und Wirklichkeit’ angesprochen. Waren die Pilotinnen Vorkämpferinnen für emanzipatorische Themen oder eben einfach Träumerinnen?“, fragte Erster Kreisrat Henning Heiß in seiner Begrüßung. Museumsleiterin Dr. Ulrika Evers stellte den Lokalbezug her. Sie hatte im Vorfeld der Ausstellungseröffnung recherchiert und Fakten über den Flugplatz Peine-Eddesse zusammengetragen. „Früher hat dort die Lufthansa ausgebildet und der Landeplatz wurde von einem Berliner Verein betrieben. Es gab dort viele Einrichtungen wie einen Hangar, eine Servicestation und ein Casino-Restaurant“, berichtete sie.

Mit Flugtagen, Fallschirmspringen, Kunstflügen und mehr, war der Veranstaltungskalender reich gefüllt. Betreiber Günter Grassmann hatte auch einen Flugwettbewerb für Frauen ins Leben gerufen, der seit den 1960iger-Jahren jährlich stattfand und bei dem es die goldene Rose zu gewinnen gab. Nachdem Grassmann 2006 gestorben war, ging es dann leider mit dem Landeplatz bergab und er wurde 2010 geschlossen.

Eine Einführung in die Ausstellung gab Kuratorin Dr. Maria Hermes-Wladarsch. Sie blickte zurück auf die ersten Frauen in der Luftfahrt. Seit 1903 gibt es motorisierte Flüge und damit auch die Anfänge der weiblichen Fliegerei. Allerdings gab es vor 1917 erst drei Frauen, die flogen. Demgegenüber standen 814 Männer.

„Das Thema ist so spannend, weil es bis heute nicht selbstverständlich ist, dass Frauen Flugzeuge steuern. Die Prozentzahl der Pilotinnen ist nach wie vor sehr gering“, sagte die Kuratorin und berichtete Wissenswertes über das Leben der Frauen, die schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts für ihre Leidenschaft eintraten. Dabei hatten sie aber wohl weniger die Emanzipation im Sinne, sondern eher ihre persönlichen Träume und Wünsche.

Die Besucher der Ausstellungseröffnung nutzten die Chance und nahmen nach dem Vortrag die einzelnen Exponate zu Frauen wie Elly Beinhorn, Beate Uhse oder auch Melli Beese in Augenschein.

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