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Franz Einhaus kandidiert wieder als Landrat

Peine Franz Einhaus kandidiert wieder als Landrat

Peine. Franz Einhaus (SPD) will Peiner Landrat bleiben: Der 60-Jährige kündigte gestern in großer Genossen-Runde im Egon-Bahr-Haus seine Kandidatur für die Kommunalwahl am 11. September an. Er strebt damit bereits seine dritte Amtszeit als Landrat an.

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Franz Einhaus (r. auf Sofa) mit Bürgermeister-Kandidat Klaus Saemann und seinen Unterstützern (v.l., hinten): Frank Hoffmann, Hubertus Heil, Katrin Esser-Mönning, Günter Hesse, Julius Schneider, Simone Pifan, Matthias Möhle und Eva Schlaugat.

Quelle: Michael Lieb

„Als einer der dienstältesten Landräte Niedersachsens fühle ich mich immer noch kräftig und jung genug, um an der Entwicklung des Landkreises Peine weiter zu arbeiten“, sagte Einhaus.

In den vergangen 16 Jahren habe der Landkreis Peine eine Menge erreicht, auf das man stolz sein könne. Als Beispiele nannte Einhaus „die im Landesvergleich ausgezeichnete Bildungslandschaft, die erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik - mit der Entwicklung von der Montan-Industrie zum Dienstleistungsstandort - samt eines der besten Jobcenter Niedersachsens, eine hervorragende Jugend- und Sozialpolitik sowie solide Finanzen, was durch ausgeglichene Haushalte belegt wird.“ Das solle man so weiter führen „und ich denke, dass ich die Voraussetzungen dafür mitbringe“, so Einhaus.

Der Landkreis Peine stehe aber auch künftig vor großen Herausforderungen, so der Landrat. Das Thema Flüchtlinge werde weiter eine große Rolle spielen, vor allem die Frage der Integration. Einiges zu tun gebe es zudem in den Bereichen öffentlicher Personennahverkehr und Breitbandversorgung. Die Kommunalwirtschaft müsse in öffentlicher Hand bleiben. Insgesamt zähle für den Landkreis, die Arbeits- und Lebensqualität zwischen den Großstädten Braunschweig und Hannover so zu gestalten, dass der Kreis weiter bestehen könne.

Ist das Thema Fusion damit vom Tisch? „Ich werde jedenfalls dafür kämpfen, dass der Kreis nicht zerlegt wird“, sagte Einhaus, dem Bürgernähe und kommunale Selbstverwaltung wichtig sind. Interkommunale Zusammenarbeit sei wünschenswert, eine verfasste Großregion Braunschweig für Peine aber eher ungeeignet.

Die Entscheidung nochmal für fünf Jahre zu kandidieren sei ihm nicht schwer gefallen. Einhaus: „Im Großen und Ganzen hat mir die Arbeit immer Spaß gemacht. Sicher gibt es solche und solche Tage.“

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