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Franz Einhaus hat seine dritte Amtszeit angetreten

Landkreis Peine Franz Einhaus hat seine dritte Amtszeit angetreten

Landkreis Peine. Landrat Franz Einhaus (SPD) hat am Montag seine dritten und letzte Amtszeit angetreten. Nachdem der Kreiswahlausschuss die Ergebnisse der Kreistagswahl und der Landratswahl vom 11. September festgestellt hatte, überreichte ihm sein allgemeiner Vertreter, Erster Kreisrat Henning Heiß, das offizielle Schreiben für die neue Amtszeit, die bis zum 31. Oktober 2021 läuft.

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Der Erste Kreisrat Henning Heiß (l.) überreichte Landrat Franz Einhaus das offizielle Schreiben für die neue Amtszeit.

Der 61-Jährige Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler wurde bereits im Februar 2000 erstmals zum Landrat gewählt und ist seitdem sowohl oberster politischer Repräsentant des Landkreises, wie auch Chef der Kreisverwaltung. Vor zehn Jahren wurde Einhaus von den Wählern im Amt bestätigt. In allen drei Wahlen wurde der Peiner Landrat bereits im ersten Wahlgang gewählt.

Bei der aktuellen Wahl hatten jetzt bereits im ersten Wahlgang erneut mehr als 32.000 Einwohner aus dem Kreis für Einhaus als Landrat gestimmt, was einer absoluten Mehrheit von 54 Prozent entsprach.

Die Amtszeit des Landrates begann in diesem Fall schon früher als die Wahlperiode des Kreistages, die erst zum 1. November beginnt. Hintergrund ist die Amtszeitverlängerung, die Einhaus vom Kreistag bekommen hatte, um seinerzeit die Fusionsgespräche mit Nachbarkommunen und zuletzt mit dem Landkreis Hildesheim zu führen, ohne sich einem zeit- und kraftraubenden Wahlkampf stellen zu müssen. Das bedeutete aber auch, dass nach dem Scheitern der Gespräche als der Hildesheimer Kreistag mit einer denkbar knappen Entscheidung die Fusion ablehnte, die verlängerte Amtszeit so schnell wie möglich enden musste.

Die verlängerte Amtszeit hatte seinerzeit für viel Wirbel gesorgt. Der ehemalige Erste Kreisrat Wolfgang Kiesswetter (CDU) hatte sogar eine Klage eingereicht. Er hatte sich in seinem Wahlrecht eingeschränkt gefühlt und die Rechtmäßigkeit des entsprechenden Kreistagsbeschlusses, die Amtszeit von Landrat Einhaus bis zum 31. Oktober 2016 zu verlängern, angezweifelt. Angesichts geringer Aussichten auf einen Erfolg der Klage hatte Kiesswetter diese in der „Hauptsache für erledigt“ erklärt.

von Thorsten Pifan

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