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Forum fest in sächsischer Frauenhand: Die Band „medlz“ bewies Stimmgewalt

Peine Forum fest in sächsischer Frauenhand: Die Band „medlz“ bewies Stimmgewalt

Knappe Glitzerkleidchen, gewitzte Bühnendeko mit Luftballons, ein bisschen Nebel, viel buntes Licht und vor allem eines - tolle Stimmen: Die „medlz“, eine Dresdener A-cappella-Band, begeisterten beim Konzert zum 25. Geburtstag des Peiner Forums das Publikum.

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Die Band „medlz“ gab Gas bei ihrem Konzert bei der Feier im Peiner Forum.

Quelle: im

Ausgezeichnet mit vielen renommierten Musikpreisen waren die vier Sächsinnen nicht nur stimmlich eine Wucht. Sympathisch locker nahmen sie die Zuhörer mit auf die Reise durch zwei Jahrzehnte Musikgeschichte. Die Künstlerinnen kamen dabei mit wenig Drum-Herum aus. Sparsame Tanz-Choreografien - mal eine Rassel, eine Kistentrommel und natürlich ein paar Mikrofontechnikgeheimnisse, wie der zuschaltbare Bass, unterstützten, ohne unaufdringlich zu wirken.

Die bunte Ballon-Improvisations-Show sorgte für Überraschungen bei der Songauswahl. Lustig war der Auftakt: Es wurde ein längst überholtes Fußballlied gesungen. Und so wurde die Distanz zwischen Bühne und Sitzplätzen perfekt niedergerissen. Im Wechselspiel mit den stimmgewaltigen Frauen bildeten die singenden Peiner einen super Stadionchor - und waren dem Charme der „medlz“ von Anfang an restlos erlegen.

Genauso wie Sängerin und Moderatorin Bine auf der Bühne hin und her flitzte und Witzchen riss, so eilten die Musikerinnen weiter musikalisch durchs Jahr 2000. „Junge“ von den Ärzten, „Die perfekte Welle“ von Juli oder der Cotton-Eye-Joe-Song von Rednex - Nelly, Bine, Mary und Silli sangen und spielten mit ihren Stimmen so perfekt, dass niemand im ausverkauften Saal Instrumente vermisste.

Bei der 2001-Hymne „Only time“ von Enya bekamen wohl die meisten eine wohlige Gänsehaut. „Ist das schön“, sagte ein ältere Dame seufzend und war vom Können der Vier ganz hingerissen.

Schließlich ging es durch die Neunziger. Erinnerungen an die Spice Girls, den Ketchup-Song oder an die Doofen wurden wach. Zum Mitklatschen musste schon längst niemand mehr aufgefordert werden. Wie facettenreich ihr Können ist, bewiesen die Künstlerinnen mit „Barbie Girl“ und „Nothing Compares 2u“. Gegensätzlicher können Lieder nicht sein, besser gecovert ohne Hilfsmittel allerdings auch nicht. Beifallsstürme und andächtiges Staunen lösten sich ab.

Die Zugabe „Ode an die Freude“ wurde von Sillis Klavierspiel begleitet und war das i-Tüpfelchen auf einem Klasse-Gastspiel der „medlz“. Peine war zumindest für knapp drei Stunden fest in sächsischer Frauenhand.

 gs

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