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Forschungsreaktor für Biokohle wird auf Ilseder Hüttengelände gebaut

Ilsede Forschungsreaktor für Biokohle wird auf Ilseder Hüttengelände gebaut

Ilsede. Groß Ilsede wird Forschungsstandort: Im kommenden Jahr wird auf dem Hüttengelände ein Forschungsreaktor zur Herstellung von Biokohle gebaut. Unklar ist allein noch der genaue Standort.

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Auf dem Ilseder Hüttengelände soll ein Forschungsreaktor für Biokohle entstehen.

Dafür gebe es zurzeit zwei Optionen, sagte Gunter Eckhardt, Geschäftführer der Peiner Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Wito), die das Projekt unterstützt: Zum einen kommt eine Schotterfläche im Schatten der Gebläsehalle infrage, zum anderen eine Fläche auf dem gemeinsamen Bauhof der Gemeinden Ilsede und Lahstedt.

Eckhardt sagte: „Dazu müssen noch letzte Details geklärt werden, das wird in den kommenden Tagen aber der Fall sein.“ Entscheidend sei, dass der Wito-Aufsichtsrat jetzt grünes Licht für das Projekt gegeben hat, was Eckhardt bestätigte.

Seit Herbst steht die Hochschule Ostfalia mit dem Landkreis Peine in Kontakt, um hier einen Forschungsreaktor zur Gewinnung von Biokohle aufzubauen - mit einer Kapazität von rund 300 Litern. Das Projekt wird von der Universitäte Oldenburg koordiniert und von der Hochschule Ostfalia begleitet. Der Europäische Fonds für die regionale Entwicklung und das Land Niedersachsen haben für das Projekt 2,3 Millionen Euro Fördergeld bewilligt.

Anfang 2014 muss der Forschungsreaktor gebaut werden, um bis zum Projektende im Herbst 2014 verwertbare Forschungergebnisse zu erreichen. Bereits dann wird der Forschungsreaktor voraussichtlich wieder abgebaut. Gleichzeitig aber stellen die beteiligten Einrichtungen einen Antrag zur Förderung des Nachfolgeprojekts.

Darauf ruhen die Hoffnungen der Beteiligten. Denn ein Erfolg des kleineren Reaktors, der jetzt gebaut werden soll und etwa die Größe von zwei Schiffcontainern haben wird, kann den Bau eines größeren Reaktors nach sich ziehen. Dieser kann dann bereits größere Mengen Biokohle produzieren und schafft gleichzeitig Arbeitsplätze. Zudem werde das Peiner Land als Forschungsstandort gefestigt.

Von Thorsten Pifan

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