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Flugblattaktion am Peiner Bahnhof: Kritik an Sanierung aller Aufzüge

Peine Flugblattaktion am Peiner Bahnhof: Kritik an Sanierung aller Aufzüge

Peine. Dass der mittlere Fahrstuhl am Peiner Bahnhof für rund 115 000 Euro saniert wird, hält die städtische GuB/FDP/Piratenfraktion für Geldverschwendung. Der Lift ist laut Vorsitzendem Hartwig Klußmann (GuB) nämlich entbehrlich. Daher haben er und Parteikollegin Veronika Schatz gestern vor Ort 200 Flugblätter verteilt, um die Bürger darüber zu informieren, „wofür ihr Steuergeld verbrannt“ werde.

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Verteilten gestern Flugblätter am Peiner Bahnhof: Veronika Schatz und Hartwig Klußmann (beide GuB).

Quelle: ck

Alle drei in die Jahre gekommene Bahnhofs-Fahrstühle sollen technisch überholt werden (PAZ berichtete) - laut GuB/FDP/Piratenfraktion für insgesamt 345 000 Euro. Jedoch sei der mittlere Aufzug völlig überflüssig: „Als die Stadt seinerzeit auf ihre Kosten den Bahnhof errichtete, hoffte man insgeheim noch auf den Bau eines dritten Bahngleises und Peines Anbindung an das ‚Schnellzug-Trassen-Netz’“, so Klußmann. Dann wäre seiner Meinung nach der mittlere Fahrstuhl zwischen dem südlichen Gleis 2 und dem bisher nicht gebauten Gleis 3 tatsächlich erforderlich gewesen. Doch diese Anbindung sei nie gekommen.

Im Stadtrat habe die Fraktion mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass der mittlere Fahrstuhl entbehrlich sei. Denn neben der Telefonzelle auf der Südseite sei ja eine Rampe. Diese müssten Passanten momentan jedes Mal benutzen, wenn sie mit Rollstuhl/Rollator, Kinderwagen oder Roll-Koffer zum südlichen Bahngleis in Richtung Braunschweig wollten.

Den Vorschlag, den Lift „einzumotten“, sei auf ablehnende Reaktionen seitens der anderen Fraktionen und der Verwaltung gestoßen. Begründung: Das Einmotten koste auch Geld, und die Rampe neben der Telefonzelle sei nicht behindertengerecht.

„So ist das nun einmal in der Demokratie, und wir respektieren das selbstverständlich“, sagte Klußmann. Er finde aber, dass die Bürger ein Anrecht darauf hätten, zu erfahren, „wofür ihr Steuergeld verbrannt werde“. Daher fordert er auf den Flugblättern die Peiner auf, ihm ihre Ansicht darüber mitzuteilen. „Wir sind unverändert der Meinung, dass an der vorhandenen Rampe bestenfalls ein Geländer nötig wäre, und dieses Geländer sowie der eingemottete Fahrstuhl wären weit weniger Randale-anfällig.“

ck

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