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Flüchtlingshilfe: Kreis organisierte Helfer-Party

Peine Flüchtlingshilfe: Kreis organisierte Helfer-Party

Kreis Peine. Peines Landrat Franz Einhaus (SPD) hat jetzt bei einer Helfer-Party die Hilfe der Ehrenamtlichen bei der Unterbringung von Flüchtlingen gewürdigt. „Danke für das, was Sie getan haben“, so der Landrat an die Flüchtlingshelfer, „ich bin wirklich unheimlich stolz auf Ihre Bereitschaft zu helfen und auf Ihr gezeigtes Engagement.“

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Landrat Franz Einhaus (hinten) begrüßte die Helfer in der Ilseder Gebläsehalle und bedankte sich für ihren tollen Einsatz bei der Unterbringungen von Flüchtlingen.

Mehr als 200 Gäste kamen auf Einladung des Kreises bei Getränken und Gegrilltem dort zusammen, wo sich ab Oktober 2015 der Schwerpunkt ihrer Einsätze abspielte: in der Ilseder Gebläsehalle.

Viele hätten bis zur Erschöpfung gearbeitet, betonte Einhaus. „Bei aller Dramatik der Ereignisse in den Stunden der ersten Ankünfte haben die Hilfsorganisationen und ihr Personal eine spontane Professionalität bewiesen, die ihresgleichen suchen dürfte“, sagte der Landrat, „Sie haben dem Landkreis Peine dabei alle Ehre gemacht.“

In unmittelbarer Folge an die im Oktober binnen 24 Stunden als Notunterkunft hergerichtete Gebläsehalle sei diese in den folgenden Tagen, Wochen und Monaten so als vorübergehende Heimstatt für die Flüchtlinge ausgebaut worden, dass sich die Bewohner dort wohl behütet aufgenommen gefühlt hätten.

„Für die Unterbringung und Versorgung der mehr als 1000 Asylsuchenden, die auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung zu uns in den Landkreis Peine kamen, waren die vielen Ehrenamtlichen wichtig und unverzichtbar“, so Einhaus, „ganz bestimmt war es für Sie alle auch eine große persönliche Erfahrung, Menschen in solch großer Not geholfen und ihnen eine erste Orientierung in Deutschland gegeben zu haben.“

Er rief zugleich dazu auf, sich weiter zu engagieren. Mit der Integration der Flüchtlinge stehe die größte gemeinsame Aufgabe noch bevor. Die Bilder der in der Gebläsehalle Ankommenden hätten bei vielen Helfern auch tiefe emotionale Spuren hinterlassen. Das bestätigte auch Pia Cybulko, die maßgeblich in der Essenausgabe geholfen hatte. „Unser Landkreis kann stolz auf seine Bevölkerung sein und ich bin stolz, ein Teil davon zu sein“, fasste sie das Erlebte bewegt zusammen.

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