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Flüchtlinge und die Rolle der Politik: Podiumsdiskussion von Amnesty International

Peine Flüchtlinge und die Rolle der Politik: Podiumsdiskussion von Amnesty International

Wie soll mit Flüchtlingen in Niedersachsen und in Deutschland umgegangen werden? Wie soll sich die Politik gestalten, die sich mit den fremden Bürgern aus fremden Ländern beschäftigt? Eine Podiumsdiskussion in der Mensa des Silberkamp Gymnasiums hatte genau diese Fragen zum Thema.

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Anregende Diskussionsrunde auf dem Podium: Die Teilnehmer sprachen über das Thema Flüchtlinge in Deutschland.

Organisiert wurde der Abend von der Schülergruppe von Amnesty International. Zu Beginn führte die ehemalige niedersächsische Justizministerin Heidi Merk mit einem Referat in das Thema ein. Sie berichtete über ihre Arbeit im Irak, machte aber auch auf die allgemeine Situation der Menschen aufmerksam, die ihr Zuhause verlassen müssen. 42 Millionen Flüchtlinge seien weltweit unterwegs auf der Suche nach Zuflucht und einer neuen Heimat.

Die Politik spiele eine große Rolle bei diesem Thema. Ursula Müller-Alarcón wandte sich diesem auch zu. Sie moderierte die Diskussion und stellte den Kandidaten für den Bundestag sowie Vertretern des niedersächsischen Landtags kritische Fragen.

Monika Berkhan von den Grünen erklärte: „Für mich ist die Arbeitsstelle der Schlüssel zur Integration.“ Auch SPD-Landtagsabgeordneter Matthias Möhle machte mit einem Beispiel aus seinem Lebensweg klar: „Die gemeinsame Arbeit verbindet Menschen und trägt zum Kennenlernen bei.“ Für Möhle ist es außerdem wichtig, dass die Flüchtlinge die Landessprache lernen. Dem stimmte auch Iris Stuke vom Migrationsdienst des Caritasverbandes zu. Auf die Frage, welche Wünsche sie für die Flüchtlinge habe, sagte Stuke: „Dass die Wohnsituation verbessert werden muss. Familien mit Kindern können nicht in einem Wohnheim wohnen, sondern müssen ihre eigene Wohnung gestellt bekommen.“

Die anregende Diskussion bot schließlich die Basis für eine anknüpfende Fragerunde der zahlreichen Zuhörer.

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