Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Flüchtlinge in Gebläsehalle kosten 500 000 Euro

Ilsede Flüchtlinge in Gebläsehalle kosten 500 000 Euro

Ilsede. Rund 500 000 Euro kostet die Unterbringung, der Sicherheitsdienst und die Versorgung der Flüchtlinge in der Ilseder Gebläsehalle jeden Monat.

Voriger Artikel
Fitesa: 20 Millionen Euro für neue Produktionslinie
Nächster Artikel
Einbruchserie im Kreis Peine

Viele Flüchtlinge sind in Deutschland angekommen und haben eine Unterkunft gefunden - etwa in der Ilseder Gebläsehalle.

Quelle: Sven Hoppe

Der Erste Kreisrat Henning Heiß zeigte sich jetzt im Kreis-Ausschuss für zentrale Verwaltung und Feuerschutz zuversichtlich, dass die Kosten - ein Millionen-Betrag - letztlich vom Land getragen werden.

Gleichzeitig teilte Heiß mit, dass die letzten Zuweisungen in die Ilseder Gebläsehalle ausgefallen sind. „Ob es sich dabei um eine Trendwende handelt und wir künftig wieder mit der Ankunft von weniger Flüchtlingen rechnen können, lässt sich aktuell nicht beurteilen“, sagte Heiß. Das könne auch das Land Niedersachsen zurzeit nicht einschätzen.

Aktuell sind in der Gebläsehalle 280 Flüchtlinge untergebracht. Die Halle ist als Unterkunft für 485 Menschen ausgelegt. Bisher sind 905 Flüchtlinge in Ilsede angekommen. Ein Teil ist bereits weiter verteilt worden - auch im Peiner Land. Andere wollten weiterziehen und haben die Einrichtung auf eigene Faust verlassen.

Die Lage in der Erstaufnahme-Einrichtung bezeichnete Heiß als ruhig. „Wir bekommen hauptsächlich Familien“, sagte er. Die Kriminalität im Umfeld der Gebläsehalle sei nicht auffallend gestiegen, erklärte er und berief sich dabei auf Aussagen der Peiner Polizei.

Der Landkreis verhandelt zurzeit mit dem Land, um weitere Hallen auf dem ehemaligen Hüttengelände zu errichten. Dabei geht es vor allem um die Übernahme der Kosten für das Projekt. Offen ist gleichzeitig, ob die zusätzlichen Plätze in Leichtbauhallen überhaupt noch benötigt werden, weil das Land plant, in den kommenden Wochen weitere Plätze zu schaffen, um den Flüchtlingsstrom zu bewältigen. In Ilsede wird die Errichtung weiterer Hallen kritisch gesehen (siehe Seite 17). Mitte Oktober war bekannt geworden, dass der Kreis rund 300 Flüchtlinge als Erstaufnahme-Einrichtung aufnehmen muss. Bereits einen Tag später kamen die ersten 100 Flüchtlinge an. Die Ilseder Gebläsehalle war über Nacht hergerichtet worden.

Von Thorsten Pifan

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung