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Flüchtlinge arbeiten in der Fahrradwerkstatt

Peine Flüchtlinge arbeiten in der Fahrradwerkstatt

Peine. Seit einem Vierteljahr verleiht die Stadt Peine Fahrräder an Flüchtlinge - aufgrund vieler Pannen hat sich vor Kurzem die Idee einer Fahrradwerkstatt aufgetan. Mittlerweile ist das seit sechs Wochen laufende Projekt im Unternehmenspark Peine nahezu unerlässlich geworden.

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Fünf Flüchtlinge sind in der neuen Fahrradwerkstatt angestellt - man erkennt sie an ihren einheitlichen T-Shirts.

Quelle: Michaela Gebauer

Deshalb stellten am Donnerstag die Stadt-Mitarbeiterinnen Basak Orak und Sonja Wobig die neue Arbeitsstätte vor. Ebenfalls dabei waren die Kooperationspartner der Berufsbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft des Landkreises Peine (BBg) Hans-Herrmann Prieske sowie Uwe Passe.

Viele Flüchtlinge haben in der Vergangenheit großes Interesse an den kostenlosen Fahrrädern gezeigt. Allerdings würden nicht alle sorgsam mit den Drahteseln umgehen. „Als wir damit begonnen haben, die Fahrräder zu verleihen, waren nach vier Wochen alle kaputt“, ärgert sich Wobig. „Mittlerweile ist es besser geworden, allerdings müssen diejenigen, die ein Fahrrad mutwillig zerstören, selbst für die Reparaturkosten aufkommen. “

Mit der neu eingerichteten Fahrradwerkstatt von und für Flüchtlingen ist die Reparatur jetzt auch möglich. „Unser Ziel ist es, die Mobilität der Menschen zu fördern und Arbeitsgelegenheiten zu schaffen“, schildert Orak: „Die BBg stellt in der Anfangsphase zu den Werkstattterminen Personal, das die Flüchtlinge bei der Reparatur und Instandsetzung von Fahrrädern begleitet.“

Für insgesamt fünf Flüchtlinge - auch ohne Arbeitserlaubnis - konnte jetzt eine Stelle in der Fahrradwerkstatt geschaffen werden. Der Landkreis Peine hat diese Arbeitsgelegenheiten bewilligt und sorgt für eine entsprechende Aufwandsentschädigung. „Das Interesse und der Andrang an der Fahrradwerkstatt auf Seiten der Flüchtlinge war sehr groß. Viele wollten ihr vorhandenes handwerkliches Geschick an dieser Stelle mit einbringen“, freut sich Orak.

Mittlerweile haben die „Fahrradmechaniker“ auch einheitliche Berufskleidung. Sie haben sich selbst dafür entschieden, blaue T-Shirts mit einer Deutschland-Fahne und dem Aufdruck „Werkstatt“ zu tragen.

mgb

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