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Flüchtlinge: Werden Zelte in Hallen aufgestellt?

Peine Flüchtlinge: Werden Zelte in Hallen aufgestellt?

Peine. Die Zeit drängt: Die Stadt Peine muss bis Ende Januar zusätzliche 290 Flüchtlinge unterbringen.

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Stadtrat Friedhelm Seffer in der Lagerhalle, in der Betten und Spinde vorgehalten werden.

Quelle: Michael Lieb

Da die Aufnahmekapazitäten nahezu erschöpft sind, werden derzeit vier leer stehende Hallen im städtischen Unternehmerpark an der Woltorfer Straße hergerichtet (PAZ berichtete). 150 Personen sollen dort unterkommen. Die Kosten für Umbauten und Ausstattung liegen bei rund 180000 Euro. Erstmals könnten dabei auch Zelte zum Einsatz kommen – allerdings nur in den Hallen zur Raumabtrennung.

Bei der Beschaffung der Zelte hat es im Vorfeld offenbar Irritationen gegeben. Da die Stadt unter Zeitdruck stand und noch nicht klar war, bis wann neue Zelte beschafft werden könnten, war bei den örtlichen Jugendfeuerwehren angefragt worden, ob diese ihre Zelte zur Verfügung stellen könnten. Im Gegenzug sollten sie dafür neue bekommen. Von der Idee ist die Stadt aber wieder abgerückt, weil die neuen Zelte doch rechtzeitig geliefert werden können. Stadtrat Friedhelm Seffer sagt: „Wir möchten uns aber bei den Verantwortlichen bei der Feuerwehr bedanken, die ihre Bereitschaft dafür signalisiert hatten.“

Seffer geht davon aus, dass die Hallen mit einer Gesamtfläche von etwa 2800 Quadratmetern spätestens bis Februar voll belegt sind. Die ersten Flüchtlinge sollen dort bereits in vier Wochen einziehen. Bis dahin gibt es noch viel Arbeit. Zwei Hallen müssen mit Sanitärcontainern bestückt und unterteilt werden – entweder mit Stellwänden oder Zelten. Außerdem müssen die Beschäftigten der Stadt bei der Einrichtung Hand anlegen: Es gilt unter anderem 200 Einzelbetten und 70 Tische (siehe Info) zusammen zu schrauben.

In zwei der Hallen gibt es bereits abgetrennte Räume, die zuletzt als Büros genutzt wurden. „Diese können praktisch so wie sie sind bezogen werden“, sagt Seffer. Er ist sich sicher, dass es der Stadt Peine auch an der Woltorfer Straße gelingt, angemessene Unterkünfte zu schaffen. Geplant seien im Übrigen auch Räume für Sprachkurse. Ein Sozialarbeiter und ein Verwaltungsmitarbeiter sollen regelmäßig vor Ort sein.mic

So werden die Hallen ausgestattet

Die Stadt Peine hat bereits die ersten Einrichtungsgegenstände für die Hallen an der Woltorfer Straße beschafft, darunter: 72 Spinde, 70 Tische, 250 Stühle und 200 Einzelbetten. Darüber hinaus wurden 25 Zelte bestellt, die in den Hallen aufgebaut werden und für ein Mindestmaß an Privatsphäre sorgen sollen. Weiterhin hat die Stadt vier Sanitär-Container geordert. Obendrein werden Küchen benötigt. Zwei der Hallen verfügen teilweise über sanitäre Einrichtungen beziehungsweise sollen deren Bewohner auch die Sozialräume im Kellergeschoss des benachbarten Hauptverwaltungsgebäudes nutzen.

mic

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