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Flüchtlinge: Viele Peiner wollen helfen

Peine Flüchtlinge: Viele Peiner wollen helfen

Groß Ilsede. Die Welle der Hilfsbereitschaft für die Flüchtlinge in der Ilseder Gebläsehalle ist groß, sagen die Verantwortlichen der Hilfsorganisationen vor Ort. Trotzdem sind weitere helfende Hände willkommen.

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Freuen sich über die vielen Helfer für die Flüchtlinge in der Ilseder Gebläsehalle: Pastor Walter Faerber und Pastorin Marion Schmager.

Quelle: Thorsten Pifan

Seit rund einer Woche leben in der Ilseder Gebläsehalle Flüchtlinge. Am Sonntag werden weitere 100 Menschen erwartet. „Als am Donnerstag die neuen Flüchtlinge eintrafen, waren wir rund 60 Helfer“, sagt Enrico Leinichen, stellvertretender Geschäftsführer des ASB.

Benötigt werden vor allem noch Ehrenamtliche mit Fremdsprachenkenntnissen. „Wer helfen möchte, kann sich direkt an der Halle melden“, sagte Leinichen.

Gestern zog die Kleiderkammer des DRK von der Ilseder Gebläsehalle in die Umformerstation auf dem Hüttengelände. „Wir benötigen zurzeit vor allem Winterbekleidung für Männer in eher kleinen Größen“, sagt Dorit Lonnemann, die den Einsatz des DRK koordiniert (siehe Info). „Sommerbekleidung können wir zurzeit nicht mehr annehmen, unsere Lagerkapazitäten sind erschöpft“, sagt sie. Kleiderspenden werden in der Hegelstraße in Peine entgegengenommen.

„Auch Ehrenamtliche, die noch helfen möchten, sind willkommen“, sagt Lonnemann (Kontakt: 05171/ 767512). Vor allem aus den Ortsvereinen habe es aber viel Hilfsbereitschaft gegeben. Für die Jüngsten hat die evangelische Kirche unter der Leitung von Pastorin Marion Schmager und Pastor Walter Faerber Hilfen auf die Beine gestellt. „Zurzeit reicht das vorhandene Spielzeug aus, um die Kinder vor Ort zu versorgen“, sagt Schmager. Da neue Flüchtlinge erwartet werden, könne sich das aber wieder ändern, ergänzt Faerber.

Schmager freut sich, dass die Netzwerke in den Kirchengemeinden funktionieren. „Es gibt nicht nur die vielen Helfer vor Ort, es gibt auch genügend Menschen, die sich im Hintergrund halten und von dort verlässlich wirken“, sagt sie. Die Ehrenamtlichen spielen mit den Kindern oder lernen mit ihnen deutsch. Faerber bietet ein Kinderkino an, wo auch die „Sendung mit der Maus“ gezeigt wird - auf arabisch.

Von Thorsten Pifan

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