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Flüchtlinge: Projekt wird fortgesetzt

Peine Flüchtlinge: Projekt wird fortgesetzt

Peine. Junge Flüchtlinge und Migranten können ihre Probleme in der Gruppe selbst lösen und gute Perspektiven für sich entwickeln, wenn der Gruppenprozess entsprechend moderiert wird, so die Erfahrung im sogenannten Coach-Group-Projekt, das die Kreisvolkshochschule (KVHS) Peine 2015 in der Bodenstedt-Wilhelmschule (Bowi) in Kooperation mit dem Rotary-Club umgesetzt hat.

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Hinten (v.l.): Der Präsident des Rotary-Clubs, Hans-Jürgen Tarrey, Ahmed Dabbagh, Bowi-Schulleiter Jürgen Degener, Dr. Thorsten Becker, Neele Naase, Cerim Ramadanovic, Cirsten Hintze-Herthum und Dr. Jan Eckhoff vom Rotary-Club. Vorne: Yihia Hasan, Muamet Rahimi und Amani Youssef.

Quelle: oh

Beeindruckt vom persönlichen Gespräch mit den Schülern entschied der Berufsdienst zusammen mit dem Präsidium des Rotary-Clubs, auch das Folgeprojekt zu finanzieren. Die Herausforderung lag darin, sechs männliche Migranten aus der Sprachlernklasse in ein Projekt einzubinden, in dem Kommunikation im Mittelpunkt steht - ein Unterfangen, das für Monika Schweda in der KVHS und Neele Naase als Coach eine enorme Herausforderung war. Dr. Thorsten Becker vom Berufsdienst Rotary-Club freute sich besonders über die Möglichkeit des Austauschs der Erfahrungen und die Reflexion des eigenen sowie fremden Verhaltens der Projektbeteiligten. Er sagte: „Die Möglichkeit, hier Multiplikatoren auszubilden ist eine tolle Herausforderung für Folgeprojekte“.

Das Konzept musste angepasst werden, weil die jungen Männer ausschließlich ihre Sprachprobleme und den Wunsch ins Arbeitsleben zu gelangen, als persönliche Probleme definierten, so Becker. Dabei sollte das Ziel sein, dass der Coach mit passenden Methoden den persönlichen Suchprozess unterstützt und Handlungsspielräume frei legt: „Selbstvertrauen stärken und in konkreten Schritten etwa die eigenen Vorstellungen von Arbeitsfeldern zu thematisieren, ohne auf ausreichenden Wortschatz zurückgreifen zu können, stellte eine spezielle Aufgabe dar“, erklärte er.

Mit Hilfe einer ehrenamtlichen „Assistentin“ - einer Schülerin, die begeistert am Pilotprojekt des Rotary-Clubs teilgenommen hatte und nun als Übersetzerin einstieg - wurden neue Rahmenbedingungen geschaffen.

„Das Konzept bietet den sechs Migranten ein Umfeld, in dem sie Unterschiede der Kulturen kennenlernen und Mut erlangen, die Vielfalt für ihren Weg zu nutzen. Eine große Chance in friedlicher Atmosphäre“, ist Becker überzeugt.

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