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Flüchtlinge: Landkreis schafft 18 Stellen

Peine Flüchtlinge: Landkreis schafft 18 Stellen

Kreis Peine. Der Ansturm der Flüchtlinge im Peiner Land bereitet viel Arbeit. Der Landkreis muss deshalb in unterschiedlichen Fachdiensten insgesamt 18 Stellen schaffen.

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In der Ilseder Gebläsehalle sind zurzeit Flüchtlinge untergebracht.

Quelle: Michael Lieb

Die Mitarbeiter sollen dann in zwölf Büro-Containern am Straßenverkehrsamt untergebracht werden. Zudem ist geplant, dass die Wito als Investor bei der Errichtung der Leichtbauhallen auf dem Ilseder Hüttengelände einspringt.

„Aktuell laufen die Ausschreibungen für die Stellen, die ersten Vorstellungsgespräche für neue Mitarbeiter haben schon stattgefunden“, sagte Kreisbaurat Wolfgang Gemba. Benötigt werden Mitarbeiter in der Ausländerbehörde, Kräfte zur Betreuung von Familien und Lehrer für Integrationskurse.

Weil im Kreishaus schon längst kein Platz mehr ist, muss die Verwaltung Bürocontainer anmieten, um Platz für die neuen Mitarbeiter zu schaffen. Zwölf neue Container sind vorgesehen. Sie sollen am Straßenverkehrsamt an der Werner-Nordmeyer-Straße aufgestellt werden. „Dort haben wir bereits Container stehen, so dass die nötige Infrastruktur ausreichend vorhanden ist“, sagte Gemba. Er verwies noch einmal auf die akute Raumnot auf dem Schlossberg und das offene Baugenehmigungsverfahren für den Kreishaus-Anbau, für das er auf eine rasche positive Entscheidung hofft.

Gleichzeitig wird deutlicher, welche Bauten für die Flüchtlinge auf dem Hüttengelände in Groß Ilsede notwendig sind. Landkreis-Sprecher Henrik Kühn betonte, dass die Planungen noch in einer sehr frühen Phase seien. „Die Gebläsehalle bietet Platz für rund 500 Menschen, theoretisch soll der Landkreis Peine bis zu 1300 Flüchtlinge in Erstaufnahme-Einrichtungen aufnehmen können“, sagte Gemba. Allerdings sei davon auszugehen, dass diese Anzahl insgesamt nicht erreicht werde, weil es in den Erstaufnahmestellen eine hohe Fluktuation gebe (siehe Info-Text).

Deshalb seien zwei Leichtbauhallen geplant, für je 150 Menschen. Wo genau die Hallen auf dem Hüttengelände errichtet werden sollen, stehe indes noch nicht fest. Laut Kühn sei mit einer Planungs- und Bauzeit von drei bis neun Monaten zu rechnen. Wenn der Flüchtlingsstrom wieder abebbt, könnten die Hallen als Starterhof genutzt werden - eben auch von der Wito, daher sei die Investition der Gesellschaft naheliegend.

pif

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