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Flüchtlinge: Kreis tritt Gerüchten entgegen

Peine Flüchtlinge: Kreis tritt Gerüchten entgegen

Kreis Peine. Zunehmenden Gerüchten über angebliche Fehlinformationen bezüglich der Anzahl und Erkrankungen der Flüchtlinge in der Gebläsehalle Ilsede tritt der Landkreis Peine entgegen.

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In einem Zelt vor der Ilsede Gebläsehalle werden die ankommenden Flüchtlinge registriert.

Quelle: Foto: Archiv

Sprecherin Katja Schröder betont auf PAZ-Anfrage: „Aufgrund eines Amtshilfe-Ersuchens des Landes zur Erstaufnahme von Flüchtlingen wurden dem Landkreis Peine am vergangenen Freitag 73 Personen zugewiesen, am vergangenen Dienstag waren es 108 Menschen.“

Gestern Abend folgten dann noch einmal 100 Asylbewerber, die direkt aus Bayern sowie Friedland kamen, und am Sonntag werden noch weitere 100 Flüchtlinge in Ilsede erwartet (PAZ berichtete). Das sind dann insgesamt 381 registrierte Personen.

„Nach einer umgehenden medizinischen Sichtung wurden die Flüchtlinge von uns registriert und in die Unterkunft gebracht. Vor der Gebläsehalle stehen dafür zum einen das Wartezelt für die Flüchtlinge sowie ein Zelt für die medizinische Sichtung bereit. Dort werden im Bedarfsfall behandlungsbedürftige Erkrankte - beispielsweise mit Verletzungen oder Knochenbrüchen - identifiziert und einer qualifizierten Behandlung zugeleitet“, sagt Schröder.

Die Gefahr der Einschleppung hochinfektiöser Erkrankungen werde seitens des Gesundheitsamtes als sehr gering eingeschätzt, da aufgrund der üblicherweise langen Fluchtwege die Personen schon viel früher erkrankt wären. Es sei auch bekannt, dass einige von den zugewiesenen Flüchtlingen ein anderes Reiseziel favorisieren würden, um beispielsweise zu ihren Verwandten in ein anderes Bundesland oder ins Ausland zu gelangen.

Die Sprecherin weiter: „Dieses kann und darf ihnen nach geltendem Recht auch nicht verwehrt werden. In Folge dessen sind derzeit etwas weniger Personen in der Gebläsehalle untergebracht, als ursprünglich registriert worden sind. Die große Mehrheit der Flüchtlinge ist jedoch vor Ort und wird von den haupt- und ehrenamtlichen Helfern versorgt.“

Die Unterbringung dieser Flüchtlinge sei seitens des Landes zunächst für etwa vier Wochen vorgesehen - danach folge die Weiterverteilung an Städte und Gemeinden in Niedersachsen.

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