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Flüchtlinge: Hitziger Gedankenaustausch

Peine Flüchtlinge: Hitziger Gedankenaustausch

Peine. Eine Podiumsdiskussion zur aktuellen Flüchtlingssituation fand jetzt im Peiner Forum statt. Eingeladen hatte die Konrad-Adenauer-Stiftung. Es gab einen hitzigen Gedankenaustausch.

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Diskutierten über die Flüchtlingspolitik (von links): Gerd Albrecht, Frank Oesterhelweg (beide CDU), Thomas Stechert, Gabriele Daniel und Marc Wegner.

Quelle: bol

Als Diskussionspartner auf der Bühne saßen Gerd Albrecht (Bürgermeister Wendeburg, CDU), Frank Oesterhelweg (CDU-Landtagsabgeordneter), Gabriele Daniel (Koordinatorin der Freiwilligen-Agentur Peine) und Marc Wegner (Dienststellenleiter der Johanniter Braunschweig). Moderiert wurde die Veranstaltung von Thomas Stechert von den „Peiner Nachrichten“.

Rund 80 Interessierte stiegen in einen hitzigen Gedankenaustausch zur Frage „Wie gehen wir mit den Flüchtlingen um?“ ein. Die Bevölkerung habe wichtige Fragen: Wo sollen weitere Flüchtlinge untergebracht werden? Wie funktioniert Integration, und was ist mit der Sicherheit?

Der Diskussion fehlte jedoch der regionale Bezug. Fragen der Bevölkerung bezogen sich auf die „große“ Politik. Was wohl daran lag, das sich kaum Peiner zu Wort meldeten, es waren eher Gäste aus Braunschweig oder Wolfsburg.

Dass Flüchtlingshilfe gut funktionieren kann, erläuterte Gerd Albrecht. „Wir haben vor eineinhalb Jahren angefangen, uns mit dem Thema zu beschäftigen. Heute sind in Wendeburg 125 Flüchtlinge dezentral untergebracht und ins Dorfleben integriert. Wir könnten sogar noch mehr Flüchtlinge aufnehmen, doch wir bekommen keine.“

Ferner wurde deutlich, dass die Angst vor einer „Ghettobildung“ groß ist. Ein Besucher merkte an: „Wir können uns zu Tode integrieren. Denn das sind doch Menschen und keine Automaten, die wir umpolen können.“ Weiter hieß es, dass die aktuelle Situation in den Peiner Unterkünften nicht nur „heile Welt“ sei. Dazu sagte Frank Oesterhelweg: „Wenn Zustände in den Unterkünften herrschen, bei denen auch wir aus der Kiepe hüpfen würden, dann ist das kritisch. Es gilt das Grundgesetz. Weder der Koran noch das Alte Testament stehen darüber. Wir dürfen keine Angst haben, unser Recht durchzusetzen.“ Weiter zitierte er Peines Polizeichef Thorsten Kühl, der sagte, dass die Sicherheit in Peine gewährleistet sei.

Fazit: Einen Königsweg gibt es nicht. „Doch wenn die Bereitschaft der Peiner zu helfen weiter anhält und sich noch mehr Freiwillige melden, dann kann man sinnvolle Strukturen aufbauen“, meinte Gabriele Daniel von der Freiwilligen Agentur Peine.

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