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Flüchtlinge: Bürgermeister fordern Hilfe

Kreis Peine Flüchtlinge: Bürgermeister fordern Hilfe

Kreis Peine. Die Stimmung im Kreis Peine ist angespannt: Ehren- und hauptamtliche Helfer sind bei der Flüchtlingsbetreuung an und über ihre Leistungsgrenzen gegangen - sie erwarten dringend Hilfe.

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Flüchtlingsbetreuung im Peiner Land: Ehren- und hauptamtliche Helfer sind an und über ihre Leistungsgrenzen gegangen. Sie erwarten dringend Hilfe.

Quelle: Archiv

Deswegen fordern der Peiner Landrat Franz Einhaus und alle Bürgermeister (Michael Kessler, Hans-Hermann Baas, Gerd Albrecht, Frank Bertram, Otto-Heinz Fründt, Lutz Erwig und Ralf Werner) jetzt in einem gemeinsamen Schreiben an Bund und Land eine bessere finanzielle Ausstattung für die Integrationsbemühungen.

Zudem hätten die Ereignisse in Paris und Hannover für eine zusätzliche Verunsicherung bei vielen gesorgt. In dem Brief heißt es: „Einige politische Brandstifter versuchen bundesweit sogar, mit einer unseligen Verquickung von Terroranschlägen und der außergewöhnlichen Flüchtlingssituation Stimmung zu machen. Wir wollen und müssen deshalb jetzt in den Kommunen die Betreuung und Begleitung noch weiter verstärken, soll diese Stimmungslage unsere Integrationsbemühungen nicht beschädigen.“

Es sei höchste Zeit für eine schnelle und nachhaltige Unterstützung der Integrationsarbeit vor Ort - schließlich sei das eine nationale Aufgabe, „die wir Kommunen hier für unser Land leisten.“ Ohne die Förderung der Schlüsselfaktoren Spracherwerb, engagierter Begleitung und Teilhabe könne Integration nicht gelingen.

Die kurzfristig notwendig gewordene Unterbringung von Flüchtlingen in der Ilseder Gebläsehalle habe die Frage der Unterbringung- und Betreuungsmöglichkeiten im Landkreis in den Fokus gerückt. „Wir alle kennen diese Herausforderungen, wir gehen in unseren Kommunen seit geraumer Zeit ähnlich an unsere Grenzen“, so die Hauptverwaltungsgbeamten. „Wir haben engagierte Helfer und viele gute Ideen, wie wir die Flüchtlinge bei uns vor Ort gut begleiten und betreuen können.“ Mit Blick auf die Finanzierung brauche man endlich Sicherheit für Planungen und Haushalte - das bedeute massive finanzielle Zusagen aus Berlin und Hannover über das bisherige hinaus. „Dann können wir uns wieder dem widmen, was wir in den Kommunen richtig gut können: Durch einen intelligenten Mitteleinsatz das Optimum aus den örtlichen Gegebenheiten und damit das Beste für die Menschen zu machen.“ Das komme allen zugute.

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