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Fischsterben in Stederdorf: Kiessee kippt aus ungeklärter Ursache um

Stederdorf Fischsterben in Stederdorf: Kiessee kippt aus ungeklärter Ursache um

Stederdorf. Dramatisches Fischsterben in Stederdorf: Hunderte von Fischen in einem Kiesteich an der Straße Zum Luhberg sind bereits verendet. Einige schwimmen noch an der Oberfläche und schnappen verzweifelt nach Luft. Weder Eigentümer noch Pächter können sich das Fischsterben erklären.

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Fischsterben in Stederdorf: Lars Eschholz fand den Kadaver eines 20 Kilogramm schweren Karpfens.

Quelle: oh

Heinrich und Cord-Heinrich Hansen, die Besitzer des etwa einen Hektar großen Kiesteichs, vermuten Sauerstoffmangel als Ursache für das massenhafte Sterben der Fische. Auch die fünf Pächter, die den Teich zum Angeln und zur Erholung nutzen, haben keine Erklärung dafür. Heinrich Hansen hat bereits das Umweltamt des Landkreises eingeschaltet.

Nach Auskunft von Landkreis-Sprecherin Katja Schröder haben dessen Mitarbeiter bereits Untersuchungen von Wasserproben und Fischkadavern veranlasst. Auch der Besitzer und die Pächter haben ihrerseits Wasserproben an ein unabhängiges Labor geschickt. Die Untersuchungsergebnisse stehen noch aus.

Lars Eschholz, einer der Pächter, kann sich das Fischsterben nur so erklären, dass etwas ins Wasser gelangt ist, das den vorhandenen Sauerstoff aufzehrt. „Das kann nicht an diesen beiden Sonnentagen liegen“, ist er sich sicher. Zusammen mit seinen Mitpächtern hat der passionierte Angler Flachwasser- und Sumpfzonen sowie Rückzugsgebiete für Flora und Fauna dort angelegt und so Biotope geschaffen, in denen sich Wasservögel aufhalten und Fischbrut sicher aufwachsen kann.

Zudem hatten sie Anfang des Jahres für 700 Euro Forellen in das bislang biologisch einwandfreie Wasser gesetzt. Sie und auch die acht Störe, die die Angler dort eingesetzt hatten, haben wahrscheinlich genauso wenig überlebt wie ein über 30 Jahre alter und gut 20 Kilo schwerer Karpfen, dessen Kadaver Eschholz bereits gefunden hat.

Bis zur Klärung der Ursache soll eine Umwälzpumpe neuen Sauerstoff in das Gewässer bringen. Außerdem müssen die toten Fische täglich eingesammelt werden, um dem vermehrten Sauerstoffverbrauch beim Zersetzen der Kadaver entgegenzuwirken.

hui

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