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Feuerwehren und THW im Dauereinsatz gegen Wassermassen

Kreis Peine Feuerwehren und THW im Dauereinsatz gegen Wassermassen

Kreis Peine. Das Hochwasser hat das Peiner Land fest im Griff. Auch der Pegel der Fuhse näherte sich gestern mit 3,41 Metern weiter dem Rekordwert aus dem Winter 2003.

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Einsatz in Hoheneggelsen: Die Feuerwehr Lahstedt leitet das Wasser ab.

Quelle: ISABELL MASSEL

Einen ungewöhnlichen Einsatz absolvierten gestern 30Helfer der freiwilligen Wehren aus Lahstedt. Sie leisteten Nachbarschaftshilfe in Hoheneggelsen. Die Kläranlage war dort kurz davor, aufgrund der Wassermassen auszufallen.

In Vöhrum-Landwehr drohte Regenwasser von einem Feld in ein Haus zu laufen. Die freiwillige Feuerwehr eilte mit Sandsäcken herbei, um das angrenzende Gebäude zu schützen. „Wir haben das Wasser am Haus vorbeigeleitet, damit es weiter in die Wiesen laufen konnte“, sagte Einsatzleiter Thomas Kroschwitz.

Zudem bereitete sich die Feuerwehr auf die nächsten Einsätze vor. „Es soll ja weiter regnen“, sagte Kroschwitz. Entsprechend rüstete sich die Wehr mit weiteren Sandsäcken aus. „So können wir schnell eingreifen, wenn die nächste Alarmierung kommen sollte, und müssen nicht erst die nächsten Sandsäcke füllen“, sagte er.

In Soßmar ist es noch immer auf dem Gelände der Kläranlage des Wasserverbandes Peine kritisch - auch wenn sich die Lage etwas entspannt hat. Ein Sandsackwall schützt die Elektronik. „Wir haben gegen 9Uhr einen Anruf von der örtlichen Leitstelle aus der Gemeinde Söhlde (Hildesheim) erhalten, ob wir Nachbarschaftshilfe in Hoheneggelsen leisten können“, erklärte Carsten Schmidt, stellvertretender Gemeindebrandmeister in Lahstedt.

„Wir hatten drei Pumpen im Einsatz mit einer Leistung von je 1000Liter. Damit leerten wir die Kläranlage und leiteten das Wasser auf angrenzende Felder“, sagte Schmidt. Im Einsatz waren Kräfte aus Gadenstedt, Oberg und Groß Lafferde.

Das Peiner THW mit seinen leistungskräftigen Pumpen war seit 1.30Uhr auf den Beinen. In Sarstedt (Hildesheim) herrschte Land unter. „Die Innenstadt liegt besonders tief. Da haben wir mit fünf Leuten Wasser aus der Kanalisation in die Innerste gepumpt“, sagte Peines THW-Sprecher Björn Müller.

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