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Feuerwehren sichern ihren Nachwuchs und bilden neue Kräfte für den Einsatz aus

Peine Feuerwehren sichern ihren Nachwuchs und bilden neue Kräfte für den Einsatz aus

Peine. Die Feuerwehren der Stadt Peine sichern ihren Nachwuchs. 24 Feuerwehrleute absolvierten jetzt ihre Truppmann-Ausbildung. Dabei sind neun Frauen. 15 der angehenden Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner kommen aus der Jugendwehr, neun sind Quereinsteiger, die vorher noch nicht in der Feuerwehr aktiv waren.

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Truppmann-Ausbildung an der Feuerwehrtechnischen Zentrale. Die angehenden Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner bekommen dort den letzten Schliff.

Quelle: pif

„Dabei sind 20 der angehenden Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aus den Peiner Wehren, vier weitere Teilnehmer kommen aus anderen Gemeinden und absolvieren hier den praktischen Teil. Da greifen wir uns gegenseitig unter die Arme“, sagt Teamleiter Torsten Helwes, der auch Ortsbrandmeister in Handorf ist.

Die Altersspanne des Feuerwehr-Nachwuchses reicht von 17 bis 45 Jahre. „Wer in der Jugendwehr gewesen ist, hat hier einen klaren Vorteil, denn er kennt sich mit den unterschiedlichen Leitern, Schläuchen und Strahlrohren bereits aus“, sagt Helwes. Geprobt wird an diesem Abend ein drei-armiger Löschangriff nach der Feuerwehr-Dienstvorschrift 3. Dabei lernen die angehenden Feuerwehrleute auch den Umgang mit Unterflurhydranten und offenen Gewässern als Wasserentnahmestelle kennen.

„Trockenübungen machen wir beim Einsatz von Sonderrohren wie dem B-Rohr oder den Schaumrohren, das schont das Material“, sagt Helwes. Insgesamt dauert die praktische Ausbildung 28 Stunden. Dazu kommen 30 Theoriestunden.

Stefan Seidensticker ist der „Senior“ bei den aktuellen Anwärtern: „Ich habe die Ausbildung schon einmal absolviert, bin dann aber aus der Feuerwehr ausgetreten“, erzählt er. Seidensticker war einer der vielen ehrenamtlichen Retter, die bei dem schweren Zugunglück bei Eschede (siehe Info-Text) am 3. Juni 1998 vor Ort waren.

„Ich hatte an den Erlebnissen sehr zu knabbern“, sagt Seidensticker. Deshalb habe er sich zurückgezogen. „Letztlich habe ich das Thema Feuerwehr aber nie links liegen lassen und als ich nach Woltorf gezogen bin, habe ich hier auch sofort Kontakte geknüpft.“ Leider sind die alten Ausbildungsunterlagen verloren gegangen, so dass Seidensticker nun noch einmal von vorn beginnen muss.

Eine weitere Anwärterin ist Alica Plünnecke (17): „Ich bin seit meinem zehnten Lebensjahr dabei, seitdem ich bei der Jugendwehr mitmachen darf“, sagt sie. Die Motivation: „Ich möchte helfen können, wenn Hilfe gebracht wird“, sagt sie. Alica ist noch heute in der Jugendwehr aktiv - als Betreuerin.

pif

Wer Spaß an der Feuerwehr hat und mehr über die Arbeit erfahren möchte, kann sich an den Sprecher der Stadtwehren wenden. Francesco Schweer ist unter Telefon 0171/ 7755907 zu erreichen.
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