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Feuerwehren sichern Einsatzbereitschaft durch doppelte Mitgliedschaften

Peine Feuerwehren sichern Einsatzbereitschaft durch doppelte Mitgliedschaften

Die aktive Mitgliedschaft in zwei Freiwilligen Feuerwehren: Das ist seit der Novellierung des Brandschutzgesetzes in Niedersachsen möglich. Nun soll die sogenannte doppelte Mitgliedschaft auch in Peine in die Feuerwehrsatzung übernommen werden. Darüber entscheidet morgen der Stadtrat. Die Mitgliedschaft wird bereits in zwei Wehren praktiziert.

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Brennender Lastwagen auf der A 2 im November 2013: Bei Unglücken auf der Ost-West-Trasse rücken auch die Kameraden der Kernstadt-Feuerwehr aus Peine aus.

Quelle: A

Stadtbrandmeister Rüdiger Ernst begrüßt die Regel, denn sie gewährleiste langfristig die Sicherheit der Bürger - auch untertags, wenn die freiwilligen Retter ihrer geregelten Arbeit nachgehen. „Viele arbeiten heute nicht mehr in direkter Umgebung ihres Wohnortes, sind aber trotzdem bereit, sich in den Feuerwehren zu engagieren“, sagt Ernst. Diesen Ehrenamtlichen soll es ermöglicht werden, auch dort zu helfen, wo sie arbeiten. Die ersten doppelten Mitgliedschaften gibt es in Peine bereits: in Duttenstedt, Stederdorf und Schmedenstedt.

„Entscheidend ist, dass wir uns nicht selbst das Wasser abgraben“, erklärt Ernst. So ergebe es keinen Sinn, wenn Feuerwehrleute aus den Ortschaften der Stadt Peine auch in einer anderen Ortswehr aktiv sind, also zum Beispiel in Stederdorf und Dungelbeck. „Bei größeren Schadenslagen werden innerhalb einer Gemeinde oder der Stadt Peine auch mehrere Ortswehren alarmiert und dabei geht es dann darum, möglichst viele Kräfte zu mobilisieren“, sagt Ernst. Sinn ergibt die Regel also nur, wenn die Retter aus anderen Gemeinden, Landkreisen oder kreisfreien Städten stammen.

Der Stadtbrandmeister ist davon überzeugt, dass die Regel die sogenannte Tagesalarmsicherheit langfristig gewährleistet. „In der Stadt Peine sind wir in der glücklichen Lage, dass die Zahl der Aktiven stabil ist, im vergangenen Jahr hatten wir sogar einen Zuwachs von 38 Kameraden in den einzelnen Ortswehren“, sagt er. So seien die Wehren in der Stadt gut aufgestellt.

Entscheidend ist häufig, wie viele Atemschutzgeräteträger es gibt. Das wird zurzeit routinemäßig einmal wieder abgefragt. „Nach dem Ergebnis passen wir die Alarmierung an, die erfolgt, wenn die Feuerwehr gebraucht wird“, so Ernst.

pif

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