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Feuerwehr und THW im Einsatz: Haus in Stederdorf rutschte in Baugrube

Peine Feuerwehr und THW im Einsatz: Haus in Stederdorf rutschte in Baugrube

Stederdorf. Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (THW): In Stederdorf rutschte gestern Nachmittag gegen 15.54 Uhr ein Haus in eine Baugrube. Offenbar hatten die Eigentümer Arbeiten am Fundament unternommen und dafür auf zwei Seiten an dem Gebäude am Trentelmoorweg den Boden aufgebuddelt. Weil auch Teile unter dem Fundament fehlten, sackte dann plötzlich eine Hausecke um mehrere Zentimeter nach unten weg.

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Trentelmoorweg in Stederdorf: An der oberen Haus-Ecke ist deutlich zu erkennen, wie sich große Risse im Mauerwerk gebildet haben.

Die Eigentümer geben an, dass sie beim Abdichten des Kellers festgestellt hatten, dass das Fundament nicht vollständig gemauert ist. Das wollten sie ausbessern. Während dieser Arbeiten sackte die Hauswand weg.

Dadurch traten an den beiden Hauswänden, die an die Hausecke anschließen, meterlange Risse auf, die eine akute Einsturzgefahr für das Haus darstellen und es nach ersten Aussagen eines hinzugezogenen Statikers unbewohnbar machen, erläuterte Polizeisprecher Peter Rathai. Vielleicht sei es sogar ein Totalschaden.

Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen befanden sich die 29-jährige Bewohnerin und ihr 6-jähriger Sohn bereits außerhalb des Hauses. „Auch die Arbeiter rund um das Haus brachten sich in Sicherheit“, sagte Peines Stadtbrandmeister Timm Wiesemann. Verletzt wurde niemand.

Allerdings konnten die Helfer der Feuerwehr vor Ort nicht einschätzen, wie einsturzgefährdet das Haus tatsächlich war. „Wir haben deshalb das Technische Hilfswerk angefordert, weil wir einen Statiker brauchten“, so Wiesemann.

Die Helfer vom THW sicherten am Abend das Haus. Die Helfer der Feuerwehr aus Stederdorf, die mit 16  Kräften vor Ort waren, sperrten den Trentelmoorweg nach beiden Seiten ab. Im Einsatz waren neben der Polizei auch die Stadtwerke Peine, denn das Haus wurde mit Gas versorgt, und die Leitung konnte nicht mit einem Schieber verschlossen werden.

Zum Glück war die Leitung beim Abrutschen des Hauses aber nicht gebrochen. Mitarbeiter des Wasserverbandes und des Ordnungsamtes der Stadt Peine waren ebenfalls vor Ort.
Nach vorsichtigen Schätzungen dürfte der Schaden deutlich über 100 000 Euro liegen. Wie lange die Arbeiten andauerten, konnte bis Redaktionsschluss nicht gesagt werden.

„Der Trentelmoorweg wurde voll gesperrt, da bei einem Einsturz die Gefahr besteht, dass Gebäudeteile auf die Straße fallen“, schilderte Rathai. Die Hauseigentümerin und ihr Sohn kamen bei Freunden unter.

pif/jti

Der Text wurde aktualisiert.

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