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Feuerwehr rettete Werte: 9,5 Millionen Euro

Peine Feuerwehr rettete Werte: 9,5 Millionen Euro

Peine. Werte in Höhe von rund 9,5 Millionen Euro retteten die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt Peine bei ihren Einsätzen. 45 Mal gab es Alarm, weil es brannte, insgesamt absolvierte das Team von Ortsbrandmeister Sven Bössel und seinem Stellvertreter Dirk Tinius im vergangenen Jahr 316 Einsätze.

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Schwierige Bergung: Auf der Autobahn 2 in Höhe Peine war ein Laster mit Stahlrollen ins Schleudern geraten.

Quelle: Foto: Archiv

Das größte Feuer galt es Mitte Oktober zu bekämpfen. Im Keller der stillgelegten Malzfabrik Heine hatte dort gelagertes Getreide Feuer gefangen. Vermutlich hatte sich das Getreide im Keller durch den Gärprozess selbst entzündet. Weil die Brandnester im Keller nur schwer zugänglich waren und die Gewölbe einzustürzen drohten, zogen sich die Löscharbeiten hin.

Nicht in die Statistik der Peine fiel der Großbrand auf dem ehemaligen Elmeg-Gelände in Telgte. Dort war Anfang Mai der Dachstuhl des Gebäudes in Flammen aufgegangen. Zuständig war allerdings die Freiwillige Feuerwehr Vöhrum - auch wenn die Peiner tatkräftig Nachbarschaftshilfe leisteten. Wenige Tage nach dem Feuer zeigten sich vier Kinder zwischen acht und 13 Jahren geständig, das Feuer auf dem Dachboden gelegt zu haben.

Zu einem weiteren Großfeuer mussten die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt nur wenige Wochen später ausrücken. Mitte Mai stand ein Einfamilienhaus in Solschen komplett in Flammen. Die Kernstadt-Feuerwehr unterstützte die Ilseder Feuerwehren mit der Drehleiter und einem Löschgruppenfahrzeug.

Zu den eigenen Einsätzen der Peiner zählten zudem vier mittelgroße Brände, 23 Kleinbrände und 17 Entstehungsbrände. Zu den mittelgroßen Bränden zählt zum Beispiel ein Wohnungsbrand an der Pfingststraße.

124 Einsätze absolvierten die Kameraden der Kernstadt-Feuerwehr bei Verkehrsunfällen. Spektakulär war zum Beispiel die Bergung eines Lastwagens mit einer Stahlrolle auf der Autobahn 2 Anfang November. Die Rekordzahl an Einsätzen insgesamt ist vor allem einigen Unwettern im Sommer zu verdanken. So zog ausgerechnet am Freischießen-Sonntag Anfang Juli ein heftiges Unwetter mit Sturm und Hagel über die Stadt.

Ärgerlich sind stets Fehlalarme. Von diesen gab es 2015 insgesamt 89, die meist auf defekte Brandmelde-Anlagen zurück zu führen sind. Dirk Tinius hatte in seinem Jahresbericht aber auch die Zahl von vier böswilligen Alarmen verzeichnet.

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