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Feuerwehr probte 24 Stunden für den Ernstfall

Peine Feuerwehr probte 24 Stunden für den Ernstfall

Peine. Proben für den Ernstfall: Eine große 24-Stunden-Übung der Freiwilligen Feuerwehr Peine fand an diesem Wochenende im Stadtgebiet statt. Dabei: Ein Autounfall, ein Taucheinsatz und eine Rettungsaktion aus einem Kran. 31 Feuerwehrleute machten mit. Bevor das stramme Dauerprogramm startete, gab es jedoch ein gemeinsames Frühstück, dann erfolgte die Gruppeneinteilung.

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Auch ein Verkehrsunfall wurde von der Feuerwehrleuten während der Großübung nachgestellt.

Quelle: bol

Erster Punkt war eine Ausbildung mit den Hauptthemen Türen öffnen, Plasmaschneiden und Absturzsicherung. Zum Programm gehörte während der Intensivübung aber nicht nur das theoretische Wissen, sondern vor allem auch das Praktische - und so wurde das Retten einer Person unter erschwerten Bedingungen geübt.

Kurz durchatmen konnten die Feuerwehrleute, die diesen Dienst freiwillig und ehrenamtlich leisten, beim gemeinsamen Mittagsessen. Doch dann ging es auch schon weiter: Ein Einsatz im Lehmkuhlenweg. Zum Glück eine weitere Übung, bei der ein Autounfall mit drei eingeklemmten Personen simuliert wurde. Übrigens: Auch während einer solchen Übungszeit ist die Peiner Feuerwehr in Alarmbereitschaft ist. Die Wehrleute wissen also nicht, ob der Alarm eine Übung oder real ist. „So kann unter realistischen Bedingungen geprobt werden“, erklärte Einsatzleiter Stefan Tiedtke.

Am fingierten Unfallort gingen die Feuerwehrleute ganz ruhig an ihre Arbeit. Auf den ersten Blick erscheint es vielleicht wie ein großes Durcheinander, doch jeder hat seine Aufgabe. „Hektik bringt gar nichts“, erklärte Tiedtke weiter, „weder dem Verletzten noch den Feuerwehrleuten.“ Eine gute halbe Stunde später waren die drei „Verletzten“ geborgen.

Bis in die späten Abendstunden erfolgten weitere nachgestellte, aber für Feuerwehrleute typische Szenen. Im Hallenbad mussten sie mit schwerem Atemgerät und voller Monteur ins Wasser. So sollen Feuerwehrleute die Erfahrung machen, dass sie mit dem Gerät auch unter Wasser problemlos weiteratmen können. „Sie sind für jeden Ernstfall gewappnet“, erklärte Tiedtke die Übung.

In der Nacht galt es dann noch eine Person aus einem Kran zu befreien. Erst am Sonntagmorgen endete die Großübung.

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