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Feuerwehr: Dreifach-Einsatz am Sonntag

Peine Feuerwehr: Dreifach-Einsatz am Sonntag

Peine. Dauereinsatz für die Feuerwehr in Peine: Am gestrigen Sonntagmorgen brannte es im 13. Stock eines Hauses an der Lindenstraße. Kurz danach musste die Feuerwehr zu einem vermeintlichen Küchenbrand in der Schillerstraße weiterfahren, um gleich darauf bei einem Öl-Unfall auf dem Mittellandkanal zu helfen.

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Am Mittellandkanal gab es einen Öl-Alarm.

Quelle: im

In einer Wohnung im13. Stock eine Hochhauses an der Lindenstraße war am Sonntagmorgen aus bisher ungeklärter Ursache ein Sofa in Brand geraten. Weil der Rauchmelder im Flur des Hochhauses Alarm schlug, wurde eine Bewohnerin auf den Rauch aufmerksam und alarmierte die Feuerwehr.

„Beim Eintreffen der Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr war der Flur bereits stark verqualmt“, gibt Peter Rathai von der Peiner Polizei das Geschehen wieder und ergänzt: „Da in der Wohnung niemand reagierte, wurde die Wohnungstür von der Polizei aufgebrochen.“

In der Wohnung trafen die Einsatzkräfte auf die 70-jährige Bewohnerin, die durch die Rauchentwicklung bereits schwer verletzt worden war. Nachdem sie aus der Wohnung gebracht worden war, konnte der Brandherd schnell lokalisiert und gelöscht werden, sodass ein größerer Brand verhindert werden konnte. Die Bewohnerin wurde zur stationären Behandlung ins Klinikum Peine eingeliefert. Lebensgefahr soll laut Polizeiangaben aber nicht bestehen.

„Für die anderen Bewohner des Hochhauses bestand keine unmittelbare Gefahr, da der Brand schnell gelöscht wurde“, so Rathai. Sie konnten in ihren Wohnungen bleiben. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an.

- Kurz darauf kam es gegen 11.37 Uhr in der Schillerstraße in Peine zu einem weiteren Großeinsatz der Peiner Feuerwehr sowie der Polizei: Durch einen Brandmelder wurde die Feuerwehr über einen vermeintlichen Wohnungsbrand informiert und rückte mit mehreren Fahrzeugen aus. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass lediglich das Essen auf dem Herd zu heiß geworden war und sich in Rauch aufgelöst hatte. Verletzt wurde niemand.

- Lange konnten sich die Retter jedoch nicht erholen, denn bereits kurz darauf wurden sie zu einem Einsatz am Mittellandkanal, bei der Hertha-Peters-Brücke, gerufen. Ein Fußgänger hatte einen großen Ölteppich auf dem Wasser entdeckt. Vor Ort waren neben der Peiner Feuerwehr auch die Wasserschutzpolizei, die Untere Wasserbehörde des Landkreises sowie die Beamten der Peiner Polizeistation. Da sich das Öl jedoch großflächig verteilte und wegen des starken Schiffsverkehrs keine Wassersperre aufgebaut werden konnte, entschlossen sich die versammelten Einsatzkräfte, keine weiteren Maßnahmen mehr zu ergreifen. „Die Ursache für den Ölteppich ist allerdings noch unklar“, sagte Rathai gestern.

web/sip

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