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Feuer in Stedumer Recycling-Halle: Polizei schließt Brandstiftung aus

Stedum Feuer in Stedumer Recycling-Halle: Polizei schließt Brandstiftung aus

Stedum. Das Feuer in der Lagerhalle des Recycling-Zentrums Stedum, das in der Nacht zu Mittwoch ausgebrochen war (PAZ berichtete), konnte bisher nicht gelöscht werden. Die Polizei schließt zurzeit aus, dass das Feuer durch Brandstiftung entstanden ist.

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Brandbekämpfung an der Lagerhalle in Stedum: Die Löscharbeiten werden sich voraussichtlich bis zum Wochenende hinziehen.

Quelle: im

„Wir haben den Brand zwar unter Kontrolle, es flammen aber immer wieder Glutnester auf“, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Torben Sievers. Der Einsatz des Löschgels hatte nur bedingten Erfolg. „Wir haben das Feuer damit zwar weiter eingedämmt, aber eben nicht komplett löschen können“, sagte Sievers.

Mit den eigentlichen Ermittlungen zur Brandursache können die Spezialisten der Polizei daher erst Anfang kommender Woche beginnen, wenn die Löscharbeiten abgeschlossen sind. „Zurzeit sind Untersuchungen vor Ort aufgrund der Hitze und der Gefahrenlage noch nicht möglich“, sagte Polizei-Sprecher Rüdiger Ulrich aus Salzgitter. Fest steht zurzeit nur, dass die Flammen am schlimmsten im Südteil der Halle gewütet haben, dort wo die gelben Säcke lagern, die einen besseren Brennwert haben als Hausmüll.

Die Freiwilligen Feuerwehren hielten das Feuer gestern im Schichtbetrieb unter Kontrolle. Die erste Schicht startete um 9 Uhr. Je acht Stunden sind 15 Retter der Feuerwehr vor Ort, um Glutnester sofort abzulöschen, wenn Flammen aus den verkohlten Müllbergen schlagen.

„Das werden wir vorerst bis Freitagmorgen 9 Uhr durchziehen“, sagte Sievers. Bis dahin soll ein Schwertransporter mit einem Spezialbagger eintreffen, der die Südseite der Halle abbauen soll. Von dort soll dann ein erneuter Versuch gestartet werden, das Feuer endgültig zu löschen. Ob die Feuerwehr dann noch einen Löschversuch von außen startet oder der Müll auseinander gezogen werden muss, um die letzten Brandnester zu erreichen, hänge dann direkt von der Lage vor Ort ab, die zurzeit noch niemand einschätzen könne.

Stedums Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Sievers hat seit dem Alarm am Mittwochmorgen um 1.23 Uhr bis gestern Mittag rund fünf Stunden geschlafen. „Ich trage eine gewisse Verantwortung, da finde ich ohnehin keine Ruhe“, sagte er.

Von Thorsten Pifan

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