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Feuer in Stedum: Brennende Halle wird Stück für Stück abgerissen

Stedum Feuer in Stedum: Brennende Halle wird Stück für Stück abgerissen

Stedum. „Endlich kommen wir bei den Löscharbeiten wieder voran“, sagte Hohenhameln Feuerwehr-Sprecher Dennis Söhlke. Seit gestern Morgen war ein Spezialbagger im Einsatz, der die Betonteile der brennenden Lagerhalle auf dem Deponiegelände in Stedum (PAZ berichtete) abriss. So konnte die Feuerwehr an das Brandgut im südlichen Teil der Halle gelangen.

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Achtung, Wand fällt: Kreisbrandmeister Lothar Gödecke, Gemeindebrandmeister Günther Becker und Einsatzleiter Torben Sievers (v.l.) beobachten den Abriss.

Quelle: pif

Das Feuer in der Lagerhalle für Hausmüll und gelbe Säcke war in der Nacht zu Mittwoch ausgebrochen. Weil die Halle einsturzgefährdet ist, war es nicht möglich, das Feuer zu löschen. Am Donnerstag hielten es die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren den Brand lediglich unter Kontrolle, indem die immer wieder aufflammenden Brandnester löschten.

Gestern, kurz nach 9 Uhr, setzte der riesige Bagger an und riss die Betonteile aus der Fassade. Dabei trat Dekorpapier zu Tage, das in diesem Teil gelagert war. Zur Überraschung auch von Kreisbrandmeister Lothar Gödecke hatte sich das Feuer nur zu 10 bis 15 Prozent in das eingelagerte Material gefressen.

Der Rest war nahezu unversehrt. Trotzdem musste alles Material aus der Halle geholt werden. Dafür kam ein großer Radlader der Peiner Entsorgungsgesellschaft zum Einsatz. Zuerst löschte die Feuerwehr die Brandnester ab, dann holte der Radlader das Material aus der Halle. Dabei achtete der Fahrer genauestens darauf, dass er sich nicht zu weit in die einsturzgefährdete Halle wagte.

Auf dem großen Hof rund um die Halle verteilte der Radlader das zum Teil noch glimmende Material. Einsatzleiter Torben Sievers ließ dann das komplette Material noch einmal richtig ablöschen. Dann wurde das Material samt Asche abtransportiert.

Aufgrund des kräftezehrenden Einsatzes für die Freiwilligen Feuerwehren in Hohenhameln, kam gestern Nachmittag Unterstützung von der Kreisfeuerwehrbereitschaft, Personalreserve West. Gegen 17 Uhr trafen Freiwillige Helfer aus Klein Ilsede und Bülten ein, die in der Nacht abgelöst werden sollten.

Von Thorsten Pifan

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