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„Feuer“ im Vereinsheim des MTV Vater Jahn

Peine „Feuer“ im Vereinsheim des MTV Vater Jahn

Peine. „Feuer“ im Vereinsheim des MTV Vater Jahn Peine an der Hollandsmühle: Die Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt Peine probten am Sonntag den Ernstfall. Die Übung förderte für die Feuerwehr einige interessante Erkenntnisse zutage.

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Die Feuerwehr überprüfte die Wasserversorgung rund um das Gelände. Auf der rückwärtigen Seite musste „Opfer“ Tessa Marotz über eine Steckleiter gerettet werden.

Quelle: pif

Das Szenario hatte Norbert Czyrnik vorbereitet. Er ist Vorstand für Immobilien beim Vater Jahn Peine und gleichzeitig in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. So gestaltete er ein realistisches Bild von dem Einsatz: Beim Umbau des Vereinsheims kommt es zu einem Feuer mit starker Rauchentwicklung. Vier Menschen sind in dem völlig verrauchten Gebäude vermisst. Die Retter müssen mit schwerem Atemschutz vorgehen. Weil das Feuer sich immer weiter ausdehnt, reicht die Wasserzufuhr aus dem Hydranten nicht. Es muss eine weitere Leitung mit Wasser aus der nahe gelegenen Fuhse verlegt werden.

Um den Einsatz in dem brennenden Gebäude möglichst realistisch zu gestalten, setzte Czyrnik eine Nebelmaschine ein. Die Retter krochen deshalb auf allen Vieren in das „brennende“ Gebäude auf der Suche nach den Vermissten. Peines Ortsbrandmeister Sven Bössel sagte: „Unten ist in einem verrauchten Gebäude die Sicht immer noch am besten. Sowohl Rauch als auch Hitze sammeln sich eher oben. Deshalb werden Gebäude, in denen es brennt meistens kriechend durchsucht.“

„Das Vereinsheim samt Tennisanlage ist gutes Objekt für verschiedene Szenarien“, sagte Bössel lobend. Und angesichts der geplanten Umbauarbeiten an dem Gebäude (PAZ berichtete) ist solch ein Übungsszenario auch naheliegend.

Weil auf dem Gelände die schweren Fahrzeuge nicht fahren können, musste über weite Strecken eine Wasserversorgung aufgebaut werden. „Wir wollten dabei gleichzeitig testen, wie gut die Wasserversorgung dort im Außenbereich ist, denn die in der Stadt oder in einem Industriegebiet ist wesentlich besser“, sagte Bössel. Allerdings zeigte sich, dass die Versorgung für eine normale Brandbekämpfung ausreichend ist. Bei ausgedehnten Bränden in dem weitläugfigen Komplex müsste allerdings eine zusätzliche Versorgung aus der Fuhse hergestellt werden.

pif

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