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Festsäle und Forum fit gemacht

Peine Festsäle und Forum fit gemacht

Wer denkt, im Sommer sei im Theater nichts los, der irrt gewaltig. Zwar finden keine Aufführungen statt, aber dafür wird hinter den Kulissen umso mehr gewerkelt. Da müssen Scheinwerfer geprüft werden und die gesamte Technik wird auf den neuesten Stand gebracht.

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Manfred Kubsda wartet das alte Seilzugsystem in den Festsälen.

Quelle: Christian Bierwagen

Peine. „Im Forum installieren wir gerade eine neue Notlichtanlage. Überall werden Leitungen verlegt, Löcher gebohrt und Kabel geprüft“, sagt Kulturring-Chef Christian Hoffmann. Viel zu tun gibt es in und an den Festsälen. Das Gebäude ist von 1922 und in den 1950er-Jahren saniert worden. „Dort führen wir seit mehreren Jahren verschiedene Umbauten durch. Diesen Sommer erneuern wir die Wärmedämmung und das Dach am Bühnenhaus“, erklärt Hoffmann.

Für die Außenarbeiten sei die Stadt zuständig, mit der die Zusammenarbeit reibungslos laufe. Die Techniker des Forums und der Festsäle kümmern sich dagegen um die vielen Kleinigkeiten innerhalb der Häuser. „Wir haben alle
48 Scheinwerfer geprüft und repariert, wenn nötig. Außerdem haben wir alle Podeste abgeschliffen und neu lackiert“, zählt Veranstaltungstechniker Christoph Schmidt auf.

Sein Kollege in den Festsälen wartet zurzeit gerade das Seilzugsystem. „Wenn man die Seile mit einem Handtuch entlangfährt, merkt man schnell, ob alles noch glatt und leichtgängig ist“, erklärt Bühnenmeister Manfred Kubsda im wahrsten Sinne des Wortes von oben herab. Für seine Arbeit muss der versierte Techniker schwindelfrei sein. Immerhin bewegt er sich auf dem Schnürboden fast 15 Meter über der Bühne. Durch die Holzbalken kann man spektakuläre Blicke auf die Bühne erhaschen.

Besonders stolz sind die Theatermacher auf die gut erhaltene alte Technik in den Festsälen. „Auch wenn sie heute nur noch selten gebraucht werden, funktionieren die Wind-, Regen- und Donnermaschinen aus den 20er-Jahren noch wunderbar“, wissen Hoffmann und Kubsda.

Bis zum Start der neuen Saison Ende August haben die fleißigen Arbeiter hinter den Kulissen noch einiges zu tun. „Schließlich muss dann alles wieder zehn Monate durchhalten. Im laufenden Betrieb bleiben für Wartung und Instandhaltung kaum Zeit“, schließt Hoffmann.

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