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Festsäle: „Women Of Ireland“ traten auf

Peine Festsäle: „Women Of Ireland“ traten auf

Peine . Licht und Schatten bei der großen Show „Women Of Ireland“: Die Erwartungen waren groß - die Darbietung aber keineswegs überragend. Vielleicht lag es an der für die Aufführung zu kleinen Bühne oder den immer mal wieder blechern klingenden Musikboxen.

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Die „Woman of Ireland“ boten in den Peiner Festsälen Tanz, Musik, Gesang und Akrobatik.

Quelle: Isabell Massel

Ärger machte sich schon breit, bevor sich der Vorhang geöffnet hatte: Denn pünktlich um 20 Uhr waren einige Konzert-Besucher noch immer damit beschäftigt, einen Sitzplatz zu finden. Das Problem: Einige Plätze hatte der Veranstalter doppelt vergeben. Kein guter Start.

Als die Lichter gedimmt und die Bühnen-Vorhänge in eine strahlende Aquamarin-Nuance getaucht wurden, stieg dennoch die Spannung: Drei schöne Frauen schritten, eingehüllt in bodenlange, schillernde Kleidern, an den Bühnenrand. Flöte, Akustik-Gitarre, Flügel und Akkordeon begannen mit den Takten des ersten Stücks. Dann setzte das Terzett ein und bereicherte die irisch angehauchte Melodie mit wohltönenden Dreiklängen.

Die Stärke der Gesang-Stars der Show lag darin, gemeinsam inbrünstig die englischen Texte zu singen. Im Alleingang waren ihre Stimmen jedoch schwach und tiefe Töne wurden übertrumpft von den Instrumenten der Live-Musiker im Hintergrund. Nach jedem Lied schlüpften die Stars in ein neues Kleid und verließen für einige Minuten die Bühne.

Die Enttäuschung fand ihren Höhepunkt, als „Let It Be“ von den Beatles angestimmt wurde: Obwohl die O’Neill-Schwestern dem Lied eine interessante Note mit ihren verschiedenen Stimmlagen gaben, bekamen sie dennoch Unterstützung von kurzen Playback-Einlagen. Schade.

Nach der Pause sorgte ein Bodhran-Musiker mit seinen Trommelkünsten für Begeisterung. Begleitet wurde er von einem Stepptänzer, dessen Schuh-Klackern teilweise schrill von den Lautsprecher verstärkt wurde. Die Leistung der Tänzer, einer Trapez-Künstlerin und der Geigen-Solistin waren dennoch hervorragend. Die Show selbst war gut, aber leider nicht brillant. Der Funke sprang letztlich einfach nicht über.

mgb

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