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Festsäle: „RubbeldieKatz“ mit viel Witz

Peine Festsäle: „RubbeldieKatz“ mit viel Witz

Peine. In den fast ausverkauften Peiner Festsälen erlebte das Publikum zwei Stunden „etwas anderes Theater“ und amüsierte sich köstlich. Das Tourneetheater Thespiskarren zeigte das Stück „RubbeldieKatz“ in der Bühnenfassung von Gunnar Dreßler mit einem experimentellen Touch.

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Regie-Besprechung zum Hollywoodfilm - Alexandra hat viele Vorschläge und der Regisseur tobt.

Quelle: Storz

Strapazierte die Komödie nach dem gleichnamigen Detlef-Buck-Film vor allem die Lachmuskeln, regte die Inszenierung die Vorstellungskraft jedes einzelnen unterschiedlich an. In teilweise minimalistischer Kulisse schlüpften vier Schauspieler in 13 unterschiedliche Rollen und füllten diese großartig aus.

Der Inhalt: Der erfolglose Schauspieler Alexander Honk bekommt nur Frauenrollen. In eben so einer möchte er in einem Hollywoodfilm glänzen. Dummerweise hat er vorher ahnungslos die Nacht mit Hauptakteurin Sarah verbracht und sich verliebt. Nun soll er als Frau verkleidet mit ihr den Film drehen. Dabei werden die beiden „Freundinnen“ und gleichzeitig vertieft sich die Liebe - natürlich nur einseitig.

Das lustige Drama nahm seinen Lauf, als sich der männliche Star an Sarah heranpirschte. Witzige Spielszenen, in denen das Publikum teilweise vor Lachen kaum zum Luftholen kam, wechselten sich mit „Kinoszenen“, die auf die Bühnenleinwand projiziert wurden, ab. So konnte viel Handlung ohne Längen untergebracht werden.

In teils atemberaubendem Tempo wechselte der umjubelte Christian Kühn Rolle, Kostüm, Stimmlage und Dialekt, während die schöne Rosetta Pedone mit ihrer Rolle als Sarah Voss, der umjubelten Hollywoodschönheit mit Allüren und Stimmungsschwankungen, beinahe zu verschmelzen schien. Natürlich konnte die Verwandlung von Jan van Weyde, der abwechselnd die Schauspieler Alexander und Alexandra verkörperte, nicht größer sein.

Komplettiert wurde die großartige Darstellung durch den sehr wandlungsfähigen Oliver Geilhard. Heimlicher Star nach der Pause war jedoch Rubbel, der braune bühnenerfahrene Hund, der die Zuschauer verzückte. Obwohl das altbekannte Thema von Männern in Frauenkleider schon so häufig interpretiert wurde, gelang es dem Tourneetheater hervorragend, hier noch einmal eine ganz besondere Note einzubringen. Bravo!

gs

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