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Festsäle: Donnerwetter und Blick in Solo-Garderobe

Peine Festsäle: Donnerwetter und Blick in Solo-Garderobe

Wie der „90. Geburtstag“ zu Silvester gehört, gehören die Peiner Festsäle zur Eulenstadt. Die Führungen zum 90. des Bühnenhauses sind leider restlos ausgebucht. Die PAZ nimmt ihre Leser daher mit auf eine kleine Entdeckungstour.

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Peiner Festsäle: Beleuchtungs- und Theatermeister Manfred Kubsda führt die Besucher durch die Spielstätte.

Quelle: im

Beleuchtungs- und Theatermeister Manfred Kubsda führt das Publikum an jene Stellen des Peiner Bühnenhauses, von denen Besucher üblicher Weise ausgeschlossen sind.

Von der kompliziert anmutenden „Obermaschinerie“ beispielsweise oder von der Bedienung des „eisernen Vorhanges“, der im Notfall Bühnen- und Zuschauerhaus sicherheitshalber trennt.

Kubsda ist in seinem Element, löst akustische Donnerwetter aus und das Geheimnis des mühelosen Kulissentransportes- und Aufbaues auf. Sichtlich Freude macht es ihm, den staunenden Gästen die „Sologarderobe“ zu präsentieren: jenes beliebte Schminkzimmer, dessen Einrichtung seit 1922 nicht verändert worden ist und das bei sich bei allen Künstlern ebenso großer Beliebtheit erfreut, wie die großzügigen Schminkräume in den Obergeschossen.

Wie die Mimen anschließend ins richtige Licht gesetzt werden, erklärt Kubsda an der Beleuchtungsanlange, mit der sich Illusionen im Parkett durch „aufhellen und eindunkeln“ mit computerunterstützten Licht-Stimmungen erzeugen lassen. Wer derart geblendet von der Bühne ins Parkett schaut, sieht wie die Künstler auch, in ein schwarzes Loch. Letztere spüren allerdings Spannung und Auslastung im Zuschauerraum.

Höhepunkt im Wortsinne ist allerdings der Abstecher auf den Schnürboden, wo schwindelfreie Exkursteilnehmer aus 14 Metern Höhe ein interessanter Blick durch die verwirrende Vielfalt von Seilen, Scheinwerfern und Kabeln bis auf die Bühne erwartet. Eine Fernsicht aus dem Feuerwehr-Notausgang? „Am Horizont sieht man den Brocken“.

Die absenkbaren Bühnenteile mit der nach 90 Jahren immer noch tadellos funktionierenden „Untermaschinerie“ faszinieren die Besucher ebenso wie der Abstecher in den Orchestergraben.

Dazu gibt es Geschichten und Anekdoten, zum Beispiel warum einst Theaterbesucher lebensgefährlich waren und warum Schauspieler auf der Bühne niemals pfeifen oder essen.

uj

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