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Festsäle: Ausverkauftes biografisches Musical zu Alexandra

Peine Festsäle: Ausverkauftes biografisches Musical zu Alexandra

Mit einer „schönen Stimme und schönen Seele“ überzeugte gestern Jasmin Wagner, alias Blümchen, in der Rolle der Alexandra. In den Peiner Festsälen bot das ausverkaufte biografische Musical 700 Zuschauern einen Einblick in das Leben der 1969 tödlich verunglückten deutschen Sängerin.

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Entführte musikalisch in die 60er-Jahre: Jasmin Wagner.

Quelle: rb

Das Leben der Doris Nefedov, bekannt unter dem Künstlernamen Alexandra, ist geprägt von ihrer Naivität und Gutmütigkeit, die sie letztlich privat und beruflich ins Unglück stürzen. Ausgenutzt von den Männern und in das Schlager-Klischee gedrängt, war die Sängerin bereits nach nur drei Jahren Musikkarriere innerlich zerrissen und nahm sich schließlich eine berufliche Auszeit. Sie starb dann frühzeitig als 27-Jährige auf einer Reise nach Sylt bei einem Verkehrsunfall. Das Ensemble überzeugte durch wenig Requisiten das Publikum enorm. Durch verschiedene Lichtquellen wurde den Zuschauern klar verdeutlicht, dass es sich um eine Bühne, ein Krankenhaus oder ein Wohnzimmer handelt. So stand allein das Schauspieltalent im Vordergrund und konnte begeistern.

Besonderes Lob galt zudem dem Schauspieler Alexander Hetterle. Er übernahm gleich vier Rollen seines erkranken Kollegen Andreas Krämer und gab sein Können zum Besten.

Neben der Inszenierung des tragischen Todes verrieten die Schauspieler in der letzten Szene neue Theorien über den Unfall der Sängerin. So sei Alexandra beschattet worden, bangte zuletzt um ihr Leben und schloss eine Lebensversicherung zu Gunsten ihres Sohnes ab. Selbst nach ihrem Tod sei in der Leichenhalle und ihrer Wohnung eingebrochen worden - Unfall oder Mord, es blieb ungeklärt.

Das Publikum war restlos begeistert und es gab lauten Beifall. Allerdings gab es eine Kleinigkeit, an denen sich einige Zuschauer störten. „Jasmin Wagner singt toll, ist aber kein Vergleich zu Alexandra“, sagte Lore Kielhorn und weitere Gästen bestätigten dies. Alexandra bleibt trotz der schönen Bühnendarbietung einfach unerreicht.

mgb

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