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Festliche Klänge beim letzten Turmblasen

Peine Festliche Klänge beim letzten Turmblasen

Trompeten schallen durch die Dunkelheit, Menschen heben ihre Köpfe und lauschen. Zum letzten Mal in diesem Jahr hat der Posaunenchor Ölsburg den Turm der Jakobi- Kirche erklommen und zur Einstimmung auf den vierten Advent Weihnachtslieder gespielt.

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Prachtvoller Ausblick: Hans-Heinrich Möhle trompetete vom Jakobi-Kirchturm aus.

Quelle: rb

Peine.   Vor der Sparkasse hatten sich am Sonnabend rund 150 Menschen versammelt, um die weihnachtliche Stimmung aufzunehmen und sich auf das Weihnachtsfest einstimmen zu lassen. „Das ist schon Tradition, wir treffen uns hier jedes Jahr mit einigen Freunden und gehen dann noch etwas trinken“, sagte eine Besucherin.

Das adventliche Turmblasen scheint für viele Peiner ein fester Termin zu sein, überall ist „Hallo, ihr seid ja auch wieder da“, zu hören. Und auch viele zufällig Vorbeikommende bleiben stehen, zeigen ihren Kindern den erleuchteten Turm und lauschen.

Von dort schallen lauter bekannten Advents- und Weihnachtslieder über die Innenstadt. Und ist anfangs auch nur ein zartes Summen zu hören, singen nach einiger Zeit viele Zuhörer die Lieder mit. Bei „Leise rieselt der Schnee“ kommt allerdings angesichts des regnerisch-kalten Wetters von einigen ein von Herzen kommendes „Schön wär‘s!“.

Im Anschluss an das Turmblasen lud Pastor Frank Niemann zu „Wort und Musik zum Advent“ in die St.-Jakobi-Kirche ein. Dort drehte sich alles um die „Hymne der Adventszeit“ und um den Verfasser des Liedes, Georg Weissel.  Weissel lebte von 1590 bis 1635 und war evangelischer Pfarrer und Kirchenlieddichter. Am 3. Advent 1623 wurde er als erster Pfarrer an der Altroßgärter Kirche in Königsberg ordiniert. „Macht hoch die Tür“ hatte er anlässlich der Einweihung eben dieser Kirche geschrieben. Erstmals außerhalb der Kirche wurde das Lied am vierten Advent gesungen, um einen Bewohner Königsbergs dazu zu bringen, seine eingefriedete und abgeschlossene Weide zu öffnen und den Menschen wieder einen direkten Zugang zur Kirche zu gewähren.

Untermalt wurde die Geschichte vom Orgelspiel von Jens-Peter Enk. Leider waren einige Stücke sehr laut und gewaltig, sodass einige Besucher die Kirche verließen. Für alle anderen war es ein schöner Adventsabend.

su

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