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Festakt: Abschied von Bürgermeister Michael Kessler

Peine Festakt: Abschied von Bürgermeister Michael Kessler

Mit stehenden Ovationen und vielen anerkennenden Worten ist Bürgermeister Michael Kessler (67) gestern nach zehn Jahren im Amt in den Ruhestand verabschiedet worden. 200 Gäste feierten im Rathaus mit dem scheidenden Verwaltungs-Chef.

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Mit viel Applaus und stehenden Ovationen würdigten die Gäste Michael Kesslers (l.) Leistungen als Bürgermeister.

Quelle: Michael Lieb

Peine. Ratsvorsitzender Ewald Werthmann, Erster Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey, der zweite Vorsitzende des Industrievereins, Borries Raapke, und Städtetags-Präsident Frank Klingebiel würdigten in ihren Reden Kesslers Arbeit – und machten deutlich: Kessler hat nicht nur inhaltlich einen guten Job gemacht, er war auch ein Bürgermeister der Herzen.

Eine besondere Überraschung zum Abschied gab es von der Peiner Allgemeinen Zeitung – und zwar in Form einer zwölfseitigen Sonderbeilage, die heute auch der PAZ beiliegt. Zudem wurde ein kurzer Video-Clip mit Bildern von Kesslers Stationen der letzten Jahre gezeigt.

Stehender Applaus für einen Bürgermeister der Herzen: Michael Kessler schied am Freitag
aus seinem Amt.

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„Michael Kessler hat das Amt des Bürgermeisters auf seine ganz eigene und besondere Art ausgefüllt“, sagte Ratsvorsitzender Ewald Werthmann. Kessler habe stets das Ohr beim Wähler gehabt. Als talentierter Redner hätten ihm die Peiner begeistert zugehört. Ein wesentlicher Teil seiner Arbeit habe sich aber hinter den Kulissen abgespielt. So sei er ein ausgezeichneter Vermittler zwischen Verwaltung und Politik gewesen, der auf beiden Seiten hervorragende Überzeugungsarbeit geleistet habe.

Hans-Jürgen Tarrey, Erster Stadtrat, resümierte, dass Kessler bekanntlich in den Bereichen Bildung, frühkindliche Betreuung, Integration, Schule, Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung seine Schwerpunkte gesetzt habe. Kessler habe beeindruckt, weil er „mit unermüdlichem Einsatz, großer Ausgewogenheit und mit einer sehr menschlichen, grundsoliden Haltung sein Amt ausgeübt“ habe – zum Wohle der Stadt Peine.

Stellvertretend für die Wirtschaft sprach DBE-Geschäftsführer Borries Raapke. Er hob Kesslers engen Draht zur Wirtschaft hervor, zu deren Vernetzung er wesentlich beigetragen habe, und lobte die zahlreichen Unternehmensansiedlungen, unter anderem der Bundesgesellschaft für Endlagerung, die auch Jobs bei der DBE sichere.

Der Präsident des niedersächsischen Städtetags, Frank Klingebiel aus Salzgitter, sagte: „Kessler war es immer wichtig, dass die Peiner gern Peiner sind.“ Er habe Weitblick bewiesen, auch bei der Arbeit im Städtetag, bei der er ein verlässlicher Partner gewesen sei. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Kreismusikschule und das Brägenwoost Bratters Orchestra. Die Fuhseschotten vom Scottish Culture Club brachten zudem ein Ständchen für Kessler, der nun am 1. November von Klaus Saemann (SPD) abgelöst wird.

mic

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