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Feier: Zehn Jahre Hartz IV, zehn Jahre Jobcenter

Landkreis Peine Feier: Zehn Jahre Hartz IV, zehn Jahre Jobcenter

Kreis Peine. Vor zehn Jahren startete das sogenannte Hartz-IV-Gesetz und Peine wurde Optionskommune. Das kommunale Jobcenter wurde aufgebaut. Heute arbeiten an der Stederdorfer Straße rund 130 Mitarbeiter, um Langzeitarbeitslose in Arbeit zu vermitteln und Menschen fit für den Arbeitsmarkt zu machen.

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Rund 110 Gäste, davon etwa 90 Mitarbeiter des Jobcenters, waren gestern im Peiner Forum zur Feierstunde gekommen. Landrat Franz Einhaus (kl. Bild) hielt ein Grußwort.

Grund genug für den Landkreis Peine, jetzt im Peiner Forum Mitarbeiter und Gestalter des Jobcenters zu einer Feierstunde zu laden.

Für Peine stand seinerzeit fest, dass der Landkreis die Arbeitsvermittlung aus eigener Hand übernehmen wolle und keine Arbeitsgemeinschaft mit der Arbeitsagentur starten wollte, erinnerte Landrat Franz Einhaus (SPD) in seinen Grußworten. Viel zu gute Erfahrungen habe es kommunalen Arbeitsmarktpolitik im Peiner Land gegeben. So erinnerte Einhaus an die Gründung der Berufsbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft BBg, deren erster Geschäftsführer der heutige Verwaltungschef seinerzeit gewesen ist.

Referent war an diesem Nachmittag mit rund 110 Gästen im Peiner Forum Gerd Goldmann vom Niedersäschsischen Landkreistag. Dort leitet er die Koordinierungsstelle SGB II für den Bereich kommunale Option. Goldmann war kurzfristig für den eigentlichen Referenten Professor Stefan Sell eingesprungen. Der Arbeitsmarktexperte von der Hochschule Koblenz hatte am Dienstagabend einen Fahrradunfall und konnte mit verletztem Knie nicht reisen.

Goldmann ging intensiv auf Sells Vortrag zum Thema „Jobcenter als letzte Außenstelle des Sozialstaates“ ein, verquickte die Ansichten des Wissenschaftlers mit eigenen Positionen. Goldmann selbst lernte übrigens in der Peiner Kreisverwaltung.

Im Sinne Sells forderte Goldmann vor allem eine gesellschaftliche Debatte darüber, ob manche Kunden der Jobcenter einfach nur verwaltet werden sollen oder eine Chance auf einem öffentlich finanzierten Arbeitsmarkt bekommen sollen. Der Professor, so Goldmann, sei ein Verfechter dieses öffentlichen Arbeitsmarktes.

Von Thorsten Pifan

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