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Fechner (CDU) fordert: „Neubau des Kreishaus-Saals verschieben“

Kreis Peine Fechner (CDU) fordert: „Neubau des Kreishaus-Saals verschieben“

Der Neubau des Kreishaus-Saals für 3,4 Millionen Euro nach einem Brandanschlag vor einem Jahr soll erneut auf den Prüfstand und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Das fordert Hans-Werner Fechner, CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender.

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Großeinsatz: Vor einem Jahr brannte es im Landkreis-Gebäude (Bild links) – Wie geht es mit dem Landkreis-Gebäude weiter? Der Neubau würde 3,4 Millionen Euro kosten.

Kreis Peine. Am 31. Januar 2011 brannte es in der Ausländerbehörde des Landkreises Peine. Die Polizei geht von einem Anschlag aus, ein Täter ist bisher nicht ermittelt. Durch den Rauch wurde auch der über dem Ausländeramt liegende Kreishaus-Saal im Nebengebäude des Peiner Kreishauses  auf dem Burgberg in Mitleidenschaft gezogen. Dort tritt eigentlich der Kreistag zusammen. Eine Sanierung lohnt sich angesichts der Kosten nicht.

„Trotzdem müssen wir angesichts von Schulden in Höhe von 65 Millionen Euro auf die Ausgaben achten“, sagte Fechner, der das Thema auch in seine CDU-Fraktion einbringen will. Bisher gebe es genügend Ausweichmöglichkeiten für Sitzungen des Kreistages. Auch das Ausländeramt hat inzwischen eine neue Bleibe im Kreishaus gefunden. Mehr Abteilungen waren in dem Gebäude aus den 1950er-Jahren nicht untergebracht.

„Wir haben viele Millionen Euro in den Bau der Schulmensen gesteckt, und die Sitzung in der Mensa des Gymnasiums am Silberkamp hat gut funktioniert“, sagte Fechner. Eine Alternative für den Kreishaus-Saal sei auch der Schulungsraum in der Feuerwehrtechnischen Zentrale.

Zudem stehe auch der Ausbau der Astrid-Lindgren-Schule in Groß Ilsede an. Dafür sind fünf Millionen Euro eingeplant (PAZ berichtete). „Das Projekt ist wesentlich wichtiger als ein Neubau des Kreishaus-Saals“, sagte Fechner.

Einen Vorteil sieht der CDU-Politiker aber dennoch in dem geplanten Neubau. Dort sollen auch zusätzliche Büros für Mitarbeiter der Kreisverwaltung eingerichtet werden, die zurzeit in Außenstellen verteilt arbeiten. Das kostet den Landkreis Miete. „Mit einem Neubau könnte also langfristig auch Geld gespart werden“, sagte Fechner. Daher plädiert er dafür, den Neubau auf dem Burgberg nur zu verschieben und nicht gänzlich auf Eis zu legen.

pif

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