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„Faszination Briefmarke“ fesselte Besucher

Peine „Faszination Briefmarke“ fesselte Besucher

Peine. Faszination Briefmarke: Die Entwicklung von der ersten Briefmarke der Königin Victoria von 1840 bis zu den heutigen Briefmarken aus Leder, Plastik oder Porzellan beleuchtete Rudolf Bremer, stellvertretender Vorsitzender der Peiner Briefmarkenfreunde, auf Einladung des Kreisheimatbundes in einem Vortrag.

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Großes Interesse an kleinen Dingen: Beim Vortrag über die Entwicklung der Briefmarken war das Kreismuseum sehr gut besucht.

Quelle: lal

Bremer ist Sammler aus Leidenschaft.

„Ich dachte mir schon, dass das ein gutes Thema fürs Museum ist, weil nur noch wenige Briefmarken sammeln“, sagte Museumsleiterin Dr. Ulrika Evers. Die Resonanz sei sehr groß, „die Ausstellungseröffnung war voll, und auch heute Abend sind so viele Leute zu dem Vortrag gekommen“, freute sie sich. „Früher konnte man die Mädchen noch mit einer Briefmarkensammlung beeindrucken und der Spruch ,Kann ich Dir meine Briefmarkensammlung zeigen?‘ wurde noch ernst genommen. Viele verstehen das heute gar nicht mehr oder würden über den Spruch lachen.“

Bremer zeigte in seinem Vortrag auf, welche Wirkung die Briefmarke auf die Menschen ausgeübt hat. Das englische Königshaus besitzt zum Beispiel alle Briefmarken, die jemals gedruckt wurden – bis auf die Britisch Guiana, von der es nur noch ein Exemplar gibt. Briefmarken haben auch schon viele Menschen unglücklich gemacht, so warb die Post früher mit „Briefmarken – die Aktien des kleinen Mannes“. Daraufhin hätten einige Menschen stapelweise Briefmarken gekauft, die am Ende aber nichts wert waren. „Wir legen den Schwerpunkt dieser Ausstellung auf Motivsammlungen, das bietet die Möglichkeit, sich intensiver mit dem Hintergrund einer Briefmarke zu beschäftigen. Dies kann für Jugendliche interessant sein, sie können sich eine spezielle Motivsammlung aufbauen und dazu den Hintergrund erforschen“ erläuterte Bremer.

Die Ausstellung „Leck mich“ zeigt sechs unterschiedliche Sammlungen von der Portoentwicklung über Briefmarken über die Römerzeit hin zu gefälschten Länderbriefmarken. Am Vortragsabend konnte man die Faszination der Sammler erfühlen. Anregungen bekommt man dazu an den Tauschtagen an jedem zweiten Donnerstag ab 19Uhr in der Peiner Bürgerschänke. „Ich bin generell an historischen Dingen interessiert, auch an kleinen Sachen. Ich habe früher Briefmarken gesammelt, und Rudolf Bremer hat schon damals meine Briefmarkensammlung geordnet. Ich gehe gerne zu Kreisheimatbund-Vorträgen, wenn das Thema interessant ist“, so Joost Heinken (57) aus Braunschweig.

• Die Ausstellung ist bis zum 1. Mai im Kreismuseum Peine zu sehen.

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