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Fastenbrechen: Mehr als 2000 Besucher beim Fest

Peine Fastenbrechen: Mehr als 2000 Besucher beim Fest

Peine. Mehr als 2000 Besucher kamen in diesem Jahr zum öffentlichen Fastenbrechen unter der Nord-Süd-Brücke in der Südstadt. Eingeladen hatten wieder die drei Peiner Moschee-Gemeinden Takva, Ditib und Al-Hidaya. Das islamische Fest des Fastenbrechens findet traditionell im Anschluss an den Fastenmonat Ramadan statt.

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Großes Fest in der Südstadt: Zum Fastenbrechen kamen am vergangenen Wochenende nach Angaben der Veranstalter mehr als 2000 Besucher.

Organisator Türkes Tosun war mit der Resonanz sehr zufrieden. Vor allem freute ihn, dass unter den Gästen auch rund 200 Deutsche waren, darunter Vertreter der Kirchen und der Politik - samt Bürgermeisterkandidaten und dem amtierenden Bürgermeister Michael Kessler (SPD).

In seiner Rede sagte Kessler: „Wir dürfen uns durch die großen Konflikte, insbesondere durch die extremistischen Bewegungen in beiden Lagern - IS auf der einen Seite und Rechtsradikale/Ausländerfeindliche auf der anderen Seite - nicht auseinander dividieren lassen.“ Das sei sehr wichtig, denn derzeit sei „ein Europa in Turbulenzen“ zu erleben - und eine Türkei, die nicht mehr stabil ist.

Adem Tatli, Vorsitzender der Takva-Moschee-Gemeinde, hob hervor, dass „beim Fastenbrechen Kurden, Türken, Libanesen, Syrer, Kosovaren und Bosnier mit unseren deutschen Freunden zusammen Schulter an Schulter sitzen“. In Peine habe man viel erreicht: Die Teilnahme von Vertretern aus allen gesellschaftlichen Bereichen zeige, dass man einen Konsens gefunden habe - und gesellschaftlich zusammengewachsen sei.

Schwer beeindruckt vom Fest zeigte sich der Bürgermeisterkandidat von CDU und FDP, Andreas Meier: „An unserem Tisch gab es viele spannende Gespräche, und es hat sich einmal mehr gezeigt: Es lohnt sich, aufeinander zuzugehen.“

„Unsere Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen“, zog Organisator Tosun eine Fest-Bilanz. Er entschuldigte sich gleichzeitig dafür, dass das Essen und der Platz am Ende nicht für alle Besucher gereicht habe. Nächstes Jahr wolle man das besser machen, vesprach er.

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