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Fasching: Warnung vor Taschendieben und K.o.-Tropfen

Peine Fasching: Warnung vor Taschendieben und K.o.-Tropfen

Peine. Die Polizei in Peine warnt vor Taschendieben und dem Einsatz von K.o.-Tropfen in der Faschingszeit. Taschendiebe nutzen gerne Menschenansammlungen, um Wertsachen zu stehlen. Auf Partys, in Diskotheken oder Lokalen kommt es immer wieder vor, dass Besuchern K.o.-Tropfen ins Glas geschüttet werden.

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Vorsicht: Diebe nutzen die Faschingszeit, um ihre Opfer auszurauben.

Quelle: Archiv (2)

Ziel der Täter ist, ihre Opfer willen- und wehrlos zu machen, um sie auszurauben oder sich an ihnen zu vergehen. Betroffen sind nicht nur Frauen, sondern auch Männer.

„Taschendiebe gehen zumeist arbeitsteilig in Teams von mehreren Personen vor. Einer oder mehrere Täter lenken das Opfer ab, ein anderer greift zu und entwendet die Wertsachen, zum Beispiel Geldbörsen oder Smartphones“, warnt Polizeisprecher Peter Rathai. Insbesondere das Gedränge bei Veranstaltungen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln machen sich Diebe zunutze, um zuzuschlagen. Rathai: „Die Aufklärungsquote ist gering, da die Tat von den Opfern häufig nicht gleich bemerkt wird.“ K.o.-Tropfen werden zumeist auf Partys oder in Diskotheken in die offenen Getränke der Opfer verabreicht. „Man kann sich schützen, indem man seine Getränke grundsätzlich selber bestellt, entgegennimmt und im Blick behält. Offene Getränke von Fremden sollte man ablehnen“, rät Rathai.

Wer sich nach einem Getränk unwohl fühlt und unerklärliche motorische oder psychische Auffälligkeiten spürt, sollte auf keinen Fall allein bleiben. Am besten sei es, Freunde oder das Personal um Hilfe zu bitten. Klingen die Beschwerden nicht ab, oder verschlimmern sich, sollte ein Notarzt gerufen werden. „Wichtig ist, schnell zu handeln, denn manche Mittel, die als K.o.-Tropfen eingesetzt werden, sind schon wenige Stunden nach der Einnahme nicht mehr in Blut und Urin nachweisbar“, so Rathai.

Außerdem sollten Opfer Anzeige bei der Polizei erstatten. „Das Verabreichen von K.o.-Tropfen kann verschiedene Straftatbestände erfüllen. Nur mit Hilfe einer Anzeige ist es möglich, Täter zu ermitteln und mögliche weitere Opfer vor Schaden zu bewahren“, betont Rathai.

jti

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